Schreckliche Tragödie in Nepal: 270 Tote, über 500 Ausländer vermisst

Schreckliche Tragödie in Nepal: 270 Tote, über 500 Ausländer vermisst

Die Zahl der Todesopfer durch die verheerende Naturkatastrophe im Norden Nepals, ausgelöst durch schwere Überschwemmungen und Erdrutsche, ist auf 270 gestiegen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf die Polizei des Landes.

Die Lage in der Region bleibt äußerst kritisch: Dutzende Siedlungen stehen unter Wasser, die Infrastruktur ist schwer beschädigt und das Schicksal Hunderter Menschen ist ungewiss.

Touristen aus 30 Ländern in Gefahr: Die Zahl der Vermissten

Nach neuesten offiziellen Angaben des Tourismusverbandes von Nepal gelten im Katastrophengebiet 644 Menschen als vermisst:

  • Einheimische Bevölkerung: 127 der Vermissten sind nepalesische Staatsbürger;

  • Ausländische Touristen: Der Kontakt zu 517 Touristen aus fast 30 Ländern ist vollständig abgebrochen. Spezialteams arbeiten an ihrer Suche.

7.500 Sicherheitskräfte und Evakuierung aus der Luft

Rettungsdienste und Armeeeinheiten sind rund um die Uhr in den Katastrophengebieten im Einsatz:

  • Evakuierung aus der Luft: Nach Angaben der nationalen Behörde für Katastrophenrisikominderung wurden mit Hilfe von Hubschraubern 305 Menschen aus Gefahrenzonen evakuiert;

  • Großaufgebot mobilisiert: Insgesamt wurden 7.451 Sicherheitskräfte, Soldaten und spezielle Rettungskräfte für Such- und Bergungsarbeiten eingesetzt.

Die nepalesische Regierung beschleunigt die Sucharbeiten in den Katastrophengebieten unter Einsatz aller verfügbaren Mittel.

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