„Schlächter von Bosnien“ im Gefängnis gestorben: Verurteilter des Haager Tribunals ist tot

Der ehemalige Kommandeur der bosnisch-serbischen Armee Ratko Mladić ist in einem Gefängnis in Den Haag gestorben. Dies wurde offiziell von der Nachrichtenagentur Reuters bekannt gegeben.
Der 83-jährige ehemalige General, der zuletzt mit schweren Krankheiten zu kämpfen hatte, hatte mehrere Schlaganfälle erlitten. Obwohl seine Anwälte und Angehörigen mehrfach eine Überstellung zur medizinischen Behandlung nach Serbien beantragten, lehnte das Haager Gericht diese Gesuche strikt ab.
16 schwere Anklagepunkte und die Tragödie von Srebrenica
Ratko Mladić geht als Hauptverantwortlicher für die grausamsten Massaker und Kriegsverbrechen während des Bosnienkrieges (1992–1995) in die Geschichte ein:
Anklage von 1996: Mladić wurde zusammen mit anderen Führern der Republika Srpska wegen Kriegsverbrechen angeklagt. Die Anklageschrift umfasste insgesamt 16 Punkte, wobei „Völkermord“ und „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ die Hauptanklagepunkte bildeten;
16 Jahre auf der Flucht: Er war jahrelang international zur Fahndung ausgeschrieben, wurde erst 2011 in Serbien gefasst und an das Haager Gericht überstellt.
Lebenslange Haft und das endgültige Urteil
Das Internationale Tribunal für das ehemalige Jugoslawien führte einen jahrelangen Prozess gegen Mladić:
Urteil von 2017: Das internationale Gericht befand den ehemaligen Kommandeur für das Massaker von Srebrenica, die Belagerung von Sarajevo und Gräueltaten gegen Zivilisten für schuldig und verurteilte ihn zu lebenslanger Haft; Ablehnung der Berufung:
Im Jahr 2021 prüfte das Haager Berufungsgericht die Beschwerde der Verteidigung und bestätigte das ursprüngliche Urteil auf lebenslange Haft. Damit endete das Leben eines der Hauptakteure der blutigsten Konflikte des späten 20. Jahrhunderts hinter Gefängnismauern.
Shu tariqa XX asr oxiridagi eng qonli mojarolarning asosiy ijrochilaridan biri o‘z umrining oxirgi kunlarini qamoqxona devorlari orasida yakunladi.


















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