Bekannte ägyptische Fernsehmoderatorin zum Tode verurteilt

Am 5. September verurteilte das Strafgericht von Kairo die bekannte ägyptische Fernsehmoderatorin und Kunstproduzentin Sara Khalifa sowie 11 weitere Angeklagte zum Tode. Sie wurden für schuldig befunden, eine organisierte kriminelle Gruppe gebildet zu haben, die mit der Herstellung und dem Verkauf von Betäubungsmitteln befasst war. Dies berichtete Al Jazeera.
Den Ermittlungen zufolge importierten die Angeklagten Rohstoffe für die Drogenherstellung und organisierten die illegale Produktion und den Verkauf dieser Substanzen innerhalb Ägyptens. Zudem wurden sie wegen des unerlaubten Besitzes von Schusswaffen und Munition angeklagt.
Bei Durchsuchungen durch Strafverfolgungsbehörden wurden über 750 Kilogramm Betäubungsmittel und Rohstoffe für deren Herstellung beschlagnahmt. Zudem wurden zwei als Drogenlabore ausgestattete Wohnungen sowie illegale Waffen und Munition entdeckt.
Dieser Fall wurde in den ägyptischen Medien unter dem Namen „Der große Drogenfall“ ausführlich behandelt. Im Prozess gegen insgesamt 28 Angeklagte wurden 12 Personen zum Tode und 9 weitere zu lebenslanger Haft verurteilt, während 7 Angeklagte freigesprochen wurden.
Sara Khalifa wurde im April 2025 in Kairo festgenommen. Sie moderierte zuvor Fernsehsendungen und war als Medienpersönlichkeit in Ägypten bekannt.
Khalifa und die anderen Angeklagten haben das Recht, gegen das Urteil Berufung einzulegen.

















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