Tourist stirbt bei tragischem Sprungunfall

Ein Tourist, der mit seiner Familie in der Türkei Urlaub machte, sprang von einem Hotelsteg in nur 50 Zentimeter tiefes Wasser, tauchte mit dem Kopf voran ein und verstarb daraufhin.
Der 39-jährige Arif Erman sprang am Freitag, den 4. September, gegen 15:00 Uhr von einem Steg eines Hotels im Ferienort Konakli bei Alanya an der Küste von Antalya ins Wasser. Berichten zufolge rannte er an, bevor er mit dem Kopf voran einsprang, was zu einem Genickbruch führte.
Der Vorfall wurde von den Überwachungskameras des Hotels aufgezeichnet. Die Aufnahmen zeigen, wie Erman trotz Warnschildern, die darauf hinweisen, dass das Springen gefährlich und verboten ist, anläuft und mit dem Kopf voran ins Wasser springt.
Als ein Rettungsschwimmer ihm ins Wasser folgte, reichte es ihm kaum bis zu den Oberschenkeln, was zeigt, wie flach das Wasser war.
Ärzte leisteten dem Opfer vor Ort medizinische Hilfe und brachten ihn in ein örtliches Krankenhaus. Erman wurde auf die Intensivstation verlegt, doch die Ärzte konnten sein Leben nicht retten.
Arif Erman war mit seiner Familie im Urlaub. Er lebte in Akçay, Sapanca, war verheiratet und hatte drei Kinder. Kollegen gaben an, dass er im Goodyear-Werk in Adapazarı arbeitete.
Ermans Leichnam wurde am Sonntag nach dem Mittagsgebet auf dem Friedhof im Stadtteil Akçay beigesetzt. Familienangehörige, Nachbarn und Kollegen versammelten sich, um ihm die letzte Ehre zu erweisen.
Die Polizei hat den Namen des Hotels bisher nicht bekannt gegeben und keine offizielle Stellungnahme abgegeben. Die Ermittlungen zum Vorfall dauern an.
Konakli ist ein beliebter Ferienort westlich von Alanya, der vor allem für Pauschaltouristen bekannt ist. Die Hotels liegen hier entlang von Kies- und Sandstränden am Mittelmeer. Der Ort ist bei türkischen und ausländischen Touristen, insbesondere bei Familien, sehr beliebt.

















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