Berühmte Fernsehmoderatorin zum Tode verurteilt

Am 5. September befand ein Gericht in Ägypten die im Land bekannte Fernsehmoderatorin Sarah Khalifa sowie 11 weitere Angeklagte in dem Strafverfahren für schuldig, Verbrechen im Zusammenhang mit der Herstellung und dem Verkauf von Betäubungsmitteln begangen zu haben, und verurteilte sie zum Tode. Dies berichtete „Al-Ahram“.
Den Informationen der Publikation zufolge waren Sarah Khalifa und die anderen Angeklagten am Kauf von Rohstoffen zur Herstellung von Drogen, deren Verarbeitung sowie dem anschließenden Verkauf der Fertigprodukte beteiligt und bildeten eine organisierte kriminelle Gruppe , so der Verdacht.
Wie aus den Ermittlungsunterlagen hervorgeht, beschränkten sich die Anklagen gegen die Beschuldigten nicht nur auf Drogendelikte. Ihnen wurde zudem illegaler Waffenbesitz zur Last gelegt.
Während der Ermittlungen beschlagnahmten die Strafverfolgungsbehörden eine große Menge an Betäubungsmitteln und Rohstoffen, die zu deren Herstellung verwendet wurden. Offiziellen Angaben zufolge lag das Gesamtgewicht der beschlagnahmten Substanzen bei über 750 Kilogramm.
Darüber hinaus entdeckte die Polizei zwei Wohnungen , die speziell für die Drogenherstellung ausgestattet waren. Diese Orte sollen als Drogenlabore gedient haben.
Die Sicherheitskräfte fanden zudem ein Waffenarsenal , das ohne entsprechende Lizenz zusammen mit Munition gelagert wurde. Dies verschärfte die Anklage im Fall zusätzlich.
Gleichzeitig ist das Gerichtsurteil noch nicht rechtskräftig. „Die für schuldig befundenen Khalifa und die anderen Angeklagten haben das Recht, Berufung gegen das Urteil einzulegen“, heißt es in dem Bericht.
Die Zeitung „Al-Ahram“ präzisierte, dass Sarah Khalifa im April 2025 in Kairo festgenommen wurde .
Sarah Khalifa war eine der bekanntesten Medienpersönlichkeiten Ägyptens. Sie arbeitete als Moderatorin bei mehreren Fernsehsendern und war durch die Medien einer breiten Öffentlichkeit bekannt.
Nun wird der Name der berühmten Moderatorin im Zusammenhang mit einem großen Strafverfahren wegen illegalen Drogenhandels genannt. Das Todesurteil des Gerichts hat die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf diesen Fall weiter verstärkt.

















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