Weibliche Mitarbeiterinnen am Eiffelturm wegen „Nicht-Mahram“-Status entfernt

Eine Untersuchung wurde eingeleitet, nachdem Berichte aufkamen, dass weibliche Mitarbeiterinnen während des Besuchs einer hinduistischen Religionsdelegation am Eiffelturm in Paris gezwungen wurden, ihre Arbeitsplätze zu verlassen. Dies berichtete Reuters.
Der Vorfall ereignete sich Berichten zufolge am 6. September während eines privaten Besuchs einer Delegation der hinduistischen Religionsorganisation BAPS, die aus etwa 100 Personen bestand.
Die Gewerkschaftsvertreterin Diane Davuan teilte Reuters mit, dass die Mitarbeiterinnen gebeten wurden, ihre Plätze zu räumen und durch männliche Kollegen ersetzt zu werden, während die Delegation vorbeiging. Dies löste Unmut und Proteste unter der Belegschaft aus.
Es wird angemerkt, dass am 7. September die Mitarbeiter eine Versammlung abhielten, um den Vorfall zu besprechen und mit der Geschäftsführung zu kommunizieren. Infolgedessen öffnete der Eiffelturm später als geplant. Am Eingang erschien ein Schild, das die Verzögerung mit „betrieblichen Gründen“ erklärte.
Davuan erklärte, dass sich die Verwaltung des Turms bei den Mitarbeitern für den Vorfall entschuldigt habe.
Der stellvertretende Bürgermeister von Paris, Emmanuel Grégoire, kündigte ebenfalls eine schnellstmögliche Untersuchung des Vorfalls an. Er betonte, dass der Unmut der Mitarbeiter berechtigt sei und alle Ursachen, die zu dieser Situation führten, geklärt werden müssten.
Zudem gab es bezüglich des Vorfalls eine Stellungnahme der Organisation BAPS. Darin hieß es, die Ankunft der Delegation sei so geplant gewesen, dass sie mit der Öffnung des Turms zusammenfiel, um Besucher nicht zu stören.
Vertreter der Organisation betonten, dass nach ihrem Kenntnisstand niemandem der Zutritt zum Eiffelturm verwehrt wurde. Gleichzeitig entschuldigte sich BAPS für etwaige Unannehmlichkeiten oder Verletzungen der Gefühle.
Es wird berichtet, dass auch Yaël Braun-Pivet, Präsidentin der französischen Nationalversammlung, auf den Vorfall reagierte. Sie betonte, dass Frauen in Frankreich gleichberechtigt am öffentlichen Leben teilnehmen und dass die Aufnahme anderer nicht bedeute, die Werte des Landes aufzugeben.
Wie berichtet, reiste die BAPS-Delegation nach Frankreich, um an Veranstaltungen zur Eröffnung eines hinduistischen Tempels bei Paris teilzunehmen .
Derzeit läuft eine Untersuchung zu dem Vorfall am Eiffelturm. Es wird erwartet, dass alle Umstände des Ereignisses aufgeklärt werden und die genauen Gründe ermittelt werden, die dazu führten, dass die Mitarbeiterinnen ihre Plätze räumen mussten.

















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