Die Zahl der Kriege weltweit hat ein Rekordniveau erreicht

Die Zahl der Kriege weltweit hat ein Rekordniveau erreicht

Heute finden weltweit mehr als 60 bewaffnete Konflikte statt. Laut UN-Angaben ist dies einer der höchsten Werte seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, äußerte bei einer Sitzung des Menschenrechtsrats in Genf seine Besorgnis über die Zunahme bewaffneter Konflikte und die Schwächung der Grundsätze des Völkerrechts.

In seiner Rede ging Türk auch auf den Einsatz künstlicher Intelligenz im militärischen Bereich ein. Er merkte an, dass die Nutzung von KI bei der Entwicklung von Waffensystemen, die ohne menschliches Eingreifen über Leben und Tod entscheiden können, ein ernstes Risiko darstellt.

Der Hochkommissar forderte eine stärkere Kontrolle über künstliche Intelligenz und betonte, dass die Technologie bei unkontrollierter Entwicklung zu einer großen, sogar existenziellen Bedrohung für die Menschheit werden könnte.

Er warnte davor, dass sich einige KI-Systeme in Zukunft so weit entwickeln könnten, dass selbst die Experten, die sie erschaffen haben, sie nicht mehr vollständig kontrollieren könnten.

Türk forderte die Staaten auf, klare Grenzen für die Entwicklung und Verbreitung von KI-Technologien zu setzen. Er erklärte, dass eine Zusammenarbeit mit den Ländern erforderlich sei, in denen die Technologie angesiedelt ist sowie mit jenen, die an der Lieferkette beteiligt sind.

Zudem betonte er, wie wichtig es sei, strenge Garantien für die Sicherheit von KI und den Schutz der Menschen zu entwickeln, bevor es zu spät ist.

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