Kind erleidet bei Betreuung in Kita schwere Kopfverletzung

Eine Familie in den USA, deren Kind durch die Fahrlässigkeit einer Kita-Mitarbeiterin schwer verletzt wurde, steht erneut im Fokus der Öffentlichkeit mit einer weiteren tragischen Erinnerung. Es stellte sich heraus, dass das Paar vor zehn Jahren sein erstes Kind nur 58 Minuten nach der Geburt verloren hatte. Dies berichteten ausländische Medien.
Wie bekannt wurde, haben Elena und Matt Kittle Klage gegen das The Bay Club Kinderzentrum in El Segundo, Kalifornien, eingereicht. Die Überwachungsaufnahmen, die den Anlass für die Klage gaben, zeigen, wie eine Mitarbeiterin ihren 23 Monate alten Sohn, C.K.in die Luft warf, ihn nicht auffangen konnte und das Kind mit dem Kopf voran auf den Boden fallen ließ.
Laut Gerichtsunterlagen erlitt das Kind infolge des Vorfalls eine schwere traumatische Hirnverletzung, Hörprobleme und weitere ernsthafte Verletzungen. Das Video zeigt, wie das Kind deutlich über den Kopf der Mitarbeiterin gehoben wird und beide zu Boden stürzen, weil sie ihn nicht halten konnte. Nachdem er hart mit dem Kopf aufgeschlagen war, begann der Junge heftig zu weinen.
In der Klage heißt es, die rechte Gesichtshälfte des Kindes sei stark geprellt, das rechte Auge zugeschwollen und der Mund ebenfalls geschwollen gewesen. Nachdem er nach Hause gebracht wurde, war er extrem lethargisch, schläfrig und unruhig.
Gleichzeitig betonte der Vater, Matt Kittle, dass eine der Kita-Mitarbeiterinnen am Telefon behauptet habe, das Kind sei aus nur einem halben Meter Höhe gefallen. Die Kameraaufnahmen widersprechen jedoch dieser Darstellung.
In der Klageschrift wird zudem vermerkt, dass The Bay Club nicht offiziell vom kalifornischen Sozialministerium lizenziert ist, aber mit der Begründung arbeitet, dass keine Lizenz erforderlich sei, da die Eltern vor Ort seien. Matt Kittle hatte seinen Sohn am Tag des Vorfalls in dieser Einrichtung gelassen.
Dieser Vorfall ist nicht die erste schwere Prüfung für die Familie. Es ist bekannt, dass ihr erstes Kind, Evelyn Grace Kittle, am 4. April 2015 geboren wurde und nur 58 Minuten lebte.

Ein Ultraschall während der Schwangerschaft ergab zwei schwere angeborene Defekte: eine Zwerchfellhernie und ein hypoplastisches Linksherzsyndrom. Ärzte erklärten, dass beide Erkrankungen zwar einzeln behandelbar seien, die Überlebenschance bei gleichzeitigem Auftreten jedoch bei unter einem Prozent liege.
„Wir waren so glücklich zu hören, dass wir ein Mädchen bekommen. Aber die Nachricht zu erhalten, dass ihre Chancen, überhaupt lebend zur Welt zu kommen, bei unter einem Prozent liegen, war niederschmetternd“, sagte Matt Kittle damals.
Nach der Geburt ließen die Eltern das Mädchen taufen, konnten sich von ihren Angehörigen verabschieden und schenkten ihr in dieser kurzen Zeit ihre ganze Liebe. Matt erwähnte, dass er seine Tochter einmal kurz nach draußen brachte, damit sie frische Luft atmen konnte.
Fotos, die während dieser 58 Minuten von Evis Leben gemacht wurden, sind bis heute in den sozialen Medien der Familie zu finden. Später teilte Matt Kittle diese Geschichte mit seiner Universität in Ohio, um das Bewusstsein für Organspenden zu schärfen und ein Stipendium im Namen seiner Tochter zu gründen.
Nach dem Tod des Mädchens wurde das Paar zu Aktivisten für Organspenden. Später bekamen sie weitere Kinder, und C.K. der im Mittelpunkt der aktuellen Klage steht, ist eines dieser Kinder.
Das Gerichtsverfahren zu diesem Vorfall läuft derzeit. Die Familie fordert, dass die Verantwortlichen für die schweren Verletzungen ihres Kindes gesetzlich zur Rechenschaft gezogen werden.

















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