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Jelicic erklärt die Gründe nach der Niederlage von Lokomotiv

Lokomotiv startete mit einer Enttäuschung in den Usbekistan-Pokal. Der Klub aus Taschkent trat auswärts gegen den Pro-League-Vertreter Lochin an und unterlag mit 0:1. Nach dem Spiel äußerte sich Cheftrainer Mirko Jelicic zur Partie.

Der Experte lobte zunächst die Leistung des Gegners. Er betonte, dass die Spieler von Lochin körperlich gut vorbereitet waren, zweikampfstark agierten und ihre Chancen auf dem Platz effektiv nutzten.

"Man muss dem Gegner Respekt zollen. Sie haben körperlich guten Fußball gezeigt. Wir waren auf die Zweikämpfe vorbereitet, aber es ist schmerzhaft zu verlieren. Das bedeutet, dass wir mental nicht bereit für dieses Spiel waren. In der zweiten Halbzeit haben wir uns gesteigert, aber das reichte nicht. Unsere Spielqualität entsprach nicht unseren Vorstellungen", sagte Jelicic.

Aus den Worten des Trainers geht hervor, dass Lokomotiv in der zweiten Halbzeit versuchte, das Spiel zu drehen. Doch die Offensivbemühungen und der Druck führten zu keinem Tor. Im Pokal kann ein einziger Fehler über das Schicksal des gesamten Spiels entscheiden. Genau das ist diesmal passiert.

Jelicic äußerte sich auch zur Defensive von Lochin. Er betonte, dass der Gegner schnell, körperlich stark und zweikampfbereit war. Lokomotiv hatte Möglichkeiten, aber es fehlte an Präzision im Abschluss.

"Gut, nicht schlecht. Sie haben Tempo und haben gut gekämpft. Wir hatten viele Situationen, aber sie haben kein Gegentor kassiert. In einer Situation hätte es ein Foul geben müssen, aber das blieb aus. Die körperlich starken Spieler haben gut dagegengehalten", fügte der Experte hinzu.

Die steigende Anzahl an Gegentoren von Lokomotiv in dieser Saison wirft ebenfalls Fragen auf. Jelicic verwies auf das Zusammenspiel, die Unvorhersehbarkeit gegnerischer Aktionen und Probleme bei Standardsituationen.

Er sagte, es sei einfach, nach Gegentoren Schlussfolgerungen zu ziehen, aber das Spiel bestehe aus vielen Details. Der Trainer betonte, dass jeder Spieler für seine Position und seine Aufgaben verantwortlich sei.

"Wir spielen als Team. Man kann nicht alle Aktionen des Gegners vorhersehen. Es ist einfach, auf die Gegentore zu schauen. Aber wenn man das Spiel betrachtet, zeigen sich viele Facetten. Alle Spieler im Kader sind für ihre Bereiche verantwortlich. Die Hälfte unserer Gegentore fällt nach Standards. Das ist nicht gut. Wir versuchen, diesen Aspekt zu verbessern. Dafür muss man härter arbeiten", so der Trainer von Lokomotiv.

Jelicic sprach auch über die Möglichkeit, sich über den Pokal für die internationale Bühne zu qualifizieren. Seiner Meinung nach hat jedes Team im Usbekistan-Pokal eine Chance. In diesem Wettbewerb zählen nicht die Namen, sondern die Vorbereitung, der Charakter und die Tagesform.

"Jeder hat in diesem Wettbewerb eine Chance, selbst Lochin. Man kann im Pokal auf jeden Gegner treffen. Das Wichtigste sind diese drei Spiele. Manche Mannschaften könnten nach diesen Partien Ermüdungserscheinungen zeigen, und es kann zu unerwarteten Ergebnissen kommen. Das macht die harte Arbeit zunichte", meinte der Trainer.

Insgesamt ist diese Niederlage ein ernstes Warnsignal für Lokomotiv. Im Pokal werden Fehler nicht verziehen, besonders wenn das Ziel die internationale Bühne ist. Das Team muss nun nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die mentale Vorbereitung, die Sicherheit in der Defensive und die Disziplin bei Standards verbessern. Der Weg im Pokal ist noch nicht zu Ende, aber jedes Spiel wird nun im 'Finale-Modus' ausgetragen.

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