Pakhtakor gegen Al Hussayn: Was sagte der neue Trainer?

Pakhtakor gegen Al Hussayn: Was sagte der neue Trainer?

Pakhtakor schließt die wichtige Vorbereitung auf das entscheidende Duell mit dem jordanischen Klub Al Hussayn in der Qualifikationsrunde der AFC Champions League Elite ab. Da das Spiel in einer einzigen Partie entschieden wird, kann jeder Fehler teuer werden.

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel sprachen Pakhtakor-Trainer Emiliano Caras und der irakische Spieler der Mannschaft Bashar Resan offen über die Stärken des Gegners, die Situation im Kader, Alijonovs Zustand und das Problem, das sich in den letzten Spielen wiederholt hat.

Caras: „Meine Meinung über den jordanischen Fußball hat sich geändert“

Emiliano Caras räumte ein, dass er vor einigen Monaten kaum etwas über den jordanischen Fußball wusste. Die anschließenden Beobachtungen änderten seine Meinung jedoch grundlegend.

Der Trainer hob besonders das hohe Niveau der jordanischen Nationalmannschaft hervor und betonte, dass Al Hussayn ebenfalls Spieler mit großer internationaler Erfahrung im Kader habe.

Seinen Angaben zufolge analysierte der Trainerstab auch die Spiele des Gegners in der Meisterschaft und im Pokal.

Für Caras gibt es noch einen weiteren wichtigen Faktor — die Fans in Taschkent.

Er rief die Pakhtakor-Anhänger dazu auf, ins Stadion zu kommen, und betonte, dass die Unterstützung von den Rängen in einem solchen Entscheidungsspiel den Spielern große Kraft geben könne.

Pakhtakor hatte nur zwei Trainingseinheiten zur Vorbereitung

Laut Bashar Resan hatte die Mannschaft nach dem letzten Spiel gegen Buxoro nicht viel Zeit.

Die Pakhtakor-Spieler konnten vor dem Duell mit Al Hussayn lediglich zwei Trainingseinheiten absolvieren. Die erste diente der Regeneration, die zweite der taktischen Vorbereitung.

Resan wies jedoch darauf hin, dass auch der Gegner vor einem besonderen Problem steht: Al Hussayn hat in der neuen Saison noch kein Pflichtspiel bestritten.

Das könnte es Pakhtakors Trainern erschweren, das aktuelle Spielmodell und den Zustand des Kaders des Gegners genau einzuschätzen.

War Resan an Ayman Husseins Wechsel zu Pakhtakor beteiligt?

Eines der interessanten Themen der Pressekonferenz war der Transfer von Ayman Hussein.

Bashar Resan bezeichnete den irakischen Stürmer als einen der besten Angreifer Asiens.

Seinen Angaben zufolge hatte Ayman Hussein ihn vor seinem Wechsel nach Usbekistan nach dem Niveau der Super League und dem Leben im Land gefragt.

Resan erklärte, er habe ihm gesagt, dass die usbekische Meisterschaft stark sei.

Derzeit spielen drei irakische Fußballer im Kader von Pakhtakor, und Resan betonte, dass sie der Mannschaft noch mehr helfen müssten.

Das Hauptproblem ist nicht die körperliche Verfassung

In Pakhtakors letzten Spielen wird ein Punkt häufig diskutiert: Nachdem die Mannschaft in Führung gegangen ist, verliert sie in der zweiten Halbzeit die Initiative.

Caras führte dies jedoch nicht auf die körperliche Verfassung der Spieler zurück.

Seiner Meinung nach liegt das Hauptproblem bei der Konzentration.

Der Trainer sagte, dass die Mannschaft das Spiel gegen Buxoro kontrolliert habe. Nachdem der Gegner jedoch das erste Tor erzielte, habe sich die Situation psychologisch verändert.

Laut Caras ist ein 2:0 im Fußball einer der gefährlichsten Spielstände: Nach einem Gegentor gewinnt der Gegner an Selbstvertrauen und neuer Energie.

Deshalb muss Pakhtakor nun nicht daran denken, den Spielstand zu verwalten, sondern den Vorsprung weiter auszubauen.

Wird Alijonov spielen?

Eine der wichtigsten Fragen für die Fans betrifft den Zustand von Khojiakbar Alijonov.

Caras teilte mit, dass der Spieler ins Mannschaftstraining zurückgekehrt sei. Allerdings trainiere er noch nicht mit voller Belastung und nehme nicht an Zweikämpfen teil.

Sein Zustand verbessert sich von Tag zu Tag.

Daher wird über Alijonovs Einsatz im Spiel gegen Al Hussayn am Spieltag endgültig entschieden.

Caras verriet nichts über den iranischen Legionär

In den vergangenen Tagen gab es auch Berichte über den möglichen Wechsel eines iranischen Spielers zu Pakhtakor.

Auf die Frage, ob der neue Legionär im Qualifikationsspiel debütieren könnte, antwortete Caras kurz:

„Wir werden es offiziell bekannt geben, sobald der Vertrag mit dem Klub unterschrieben ist.“

Damit bestätigte oder dementierte der Trainer den möglichen Transfer weder.

Welchen Fußball verspricht Caras?

Wird Pakhtakor offensiv oder vorsichtig spielen?

Caras beantwortete die Frage, ohne einen konkreten taktischen Plan zu enthüllen.

Er betonte besonders, dass die Qualifikationsrunde in nur einem Spiel entschieden wird . Somit haben die Mannschaften keine zweite Partie, in der sie ihre Fehler korrigieren können.

Auch eine Reihe weiterer Faktoren wie das Wetter, der Zustand des Gegners und der Spielverlauf werden berücksichtigt.

Caras’ wichtigste Aussage war jedoch eindeutig:

Pakhtakor muss Fußball spielen, der den Sieg bringt.

Al Hussayn reiste früher nach Taschkent und analysierte Pakhtakor

Der jordanische Klub hat sich ernsthaft auf das Spiel vorbereitet.

Caras zufolge war die Delegation von Al Hussayn deutlich früher nach Taschkent gekommen und hatte sogar Pakhtakors letztes Spiel im Stadion verfolgt.

Der Gegner konnte die Stärken und Schwächen der „Löwen“ somit ausführlich analysieren.

Caras sagte jedoch, dass auch Al Hussayn eine eigene Schwachstelle haben könnte. Viele neue Spieler sind zum Kader des jordanischen Klubs gestoßen, und möglicherweise sind sie noch nicht vollständig aufeinander abgestimmt.

Pakhtakor wird versuchen, diesen Umstand auszunutzen.

Auch der Zustand des Spielfelds warf Fragen auf

Bashar Resan machte keinen Hehl daraus, dass der aktuelle Zustand des Spielfelds im Pakhtakor-Stadion nicht gut sei.

Seinen Angaben zufolge hatte der Rasen vor vier Wochen deutlich besser ausgesehen.

Der Fußballer betonte, dass dies nicht nur ein Problem von Pakhtakor sei. Das Spiel der AFC Champions League Elite werde auch im Ausland verfolgt, und die Qualität des Spielfelds könne in gewissem Maße das Image des usbekischen Fußballs beeinflussen.

Trotzdem erklärte Resan, dass die Mannschaft diese Frage nicht als Ausrede nutzen werde.

Pakhtakors wichtigste Aufgabe steht fest

Im Duell mit Al Hussayn besteht Pakhtakors Hauptproblem nicht nur in den starken Spielern des Gegners.

Der in den letzten Spielen beobachtete Konzentrationsabfall darf sich nicht wiederholen.

Caras vertritt ebenfalls diese Position: Wenn die Mannschaft in Führung geht, darf sie sich nicht zurückziehen, sondern muss an ein weiteres Tor denken.

In einer Qualifikation, die nur über ein Spiel entschieden wird, gibt es keine zweite Chance. Deshalb ist das Duell in Taschkent für Pakhtakor nicht nur ein weiteres Saisonspiel, sondern eine Prüfung, die über die weitere Zukunft des Klubs im asiatischen Fußball entscheiden kann.

Hinterlassen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren und teilen Sie den Artikel über Telegram oder andere soziale Netzwerke mit Ihren Bekannten.

Zamin.uz zu Google hinzufügenLesen Sie «Zamin» auf Telegram!
Discuss with Zamin AIAnalyze the news, get useful answers

Kommentare 0

Ähnliche Nachrichten