Ruben Dias: Hype um Cristiano Ronaldo ist nichts Neues für uns

Der portugiesische Verteidiger Ruben Dias reagierte auf die Kritik an Kapitän Cristiano Ronaldo nach einem enttäuschenden Start bei der Weltmeisterschaft. Der Innenverteidiger von Manchester City betonte, dass externer Druck und Medienhype das Team nicht von seinem Gesamtziel ablenken können. Dies berichtete Goal.com Meldung berichtet.
Im ersten Spiel der Gruppe K trat die portugiesische Nationalmannschaft gegen die DR Kongo an und trennte sich mit einem 1:1-Unentschieden. Nachdem die Portugiesen durch ein frühes Tor von Joao Neves in Führung gegangen waren, kassierten sie kurz vor Ende der ersten Halbzeit den Ausgleichstreffer durch Yoane Wissa. Dieses Ergebnis löste heftige Proteste von Fans und ehemaligen Spielern aus.
Kapitän im Visier der Kritik
Es ist kein Zufall, dass die Hauptkritik gegen den 41-jährigen Cristiano Ronaldo gerichtet war. Der erfahrene Stürmer konnte in diesem Spiel nicht durch seine Effizienz überzeugen und verlängerte seine torlose Serie bei Weltmeisterschaften auf 10 Spiele. Dennoch verteidigte Ruben Dias den Kapitän."Die Kritik richtet sich nicht nur gegen einen Spieler. Cris steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, aber in dieser Phase stehen alle unter Beobachtung. Ich sehe hier nichts Ungewöhnliches; so ist die Situation, seit ich in die Nationalmannschaft gekommen bin, und das wird so bleiben. Das ist nichts Neues für uns", betonte Ruben Dias.
Laut dem Verteidiger beeinflussen die verschiedenen Spekulationen und Diskussionen in den sozialen Netzwerken nicht das interne Klima der Spieler. Das Team ist um ein einziges Ziel vereint — den Traum vom Titel — und versucht, externe Faktoren zu ignorieren.
Disziplin und taktische Fehler
In der Analyse des Spiels gab der Manchester-City-Star zu, dass Portugal während der Partie die Disziplin verloren habe. Seiner Meinung nach habe sich das Team nach dem frühen Tor in einer Art Selbstzufriedenheit gewiegt, was dem Gegner die Möglichkeit gab, sein Spiel zu zeigen."Wir haben das Spiel gut begonnen, in diesen Momenten war eine große Energie spürbar. Aber später ließen wir nach und verloren die Disziplin. Das machte uns weniger effektiv, und wir konnten dem Gegner keine Angst einflößen. Das Spiel entwickelte eine seltsame Dynamik. Wir sind uns dessen bewusst und blicken nur positiv in die Zukunft", fügte der Verteidiger hinzu.
Es ist anzumerken, dass Cristiano Ronaldo in diesem Spiel den Rekord als ältester Feldspieler aufstellte, der in der Startelf einer Weltmeisterschaft stand. Nun wird erwartet, dass Portugal in den nächsten Runden hart kämpfen wird, um seine Position wiederherzustellen und den Aufstieg aus der Gruppe zu sichern.

















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