Kevin De Bruyne besorgt über Misserfolge Belgiens

Belgiens Kapitän Kevin De Bruyne hat seine Mitspieler nach einem schwachen Start bei der Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika ernsthaft gewarnt. Nachdem die "Roten Teufel" in den ersten zwei Gruppenspielen keinen Sieg einfahren konnten, droht ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Turnier. Dass eines der Favoritenmannschaften in diese Lage geraten ist, kam für die Fußballwelt überraschend. Dies berichtete Goal.com Meldung berichtet.
Die Mannschaft unter Rudi Garcia sammelte in den Spielen gegen den Iran und Ägypten lediglich zwei Punkte durch zwei Unentschieden. Besonders bitter: Die belgischen Spieler konnten bisher keinen eigenen Treffer erzielen; das einzige Tor im Spiel gegen Ägypten war ein Eigentor des Verteidigers Mohamed Hany. Laut Goal.com sprach Kevin De Bruyne offen über die interne Stimmung und die Fehler auf dem Platz.
Fehler und psychischer Druck
"Wir haben zu viele kindische Fehler gemacht und uns selbst zu viel Druck gemacht", sagte De Bruyne in einem Interview mit der Gazzetta. Er betonte, dass das Team trotz zahlreicher Torchancen im Spiel gegen den Iran kein Glück hatte. Insbesondere ein durch Abseits annulliertes Tor von Mehdi Taremi bewahrte die Belgier vor der Niederlage.Der 34-jährige Spielmacher, der derzeit für Napoli spielt, gab zu, dass weder er noch Romelu Lukaku in ihrer körperlichen Bestform sind. Er glaubt jedoch, dass Erfahrung und Führungsqualität das Team aus dieser schwierigen Lage führen können. Laut Kevin ändern sich die Stimmungen bei großen Turnieren schnell, und es sei nun an der Zeit, Willenskraft zu zeigen.
Die letzte Chance der Goldenen Generation
Die Verbindung zwischen Kevin De Bruyne und Romelu Lukaku, Vertretern der "Goldenen Generation" des belgischen Fußballs, bildete jahrelang das Fundament der Mannschaft. Die letzten Spiele zeigen jedoch, dass dieses Tandem seine frühere Effektivität verloren hat. Angesichts von Lukakus Torflaute fordern Fans und Experten, jüngeren Spielern wie Charles De Ketelaere mehr Chancen zu geben.Dennoch betont Kevin De Bruyne, dass persönliche Beziehungen beiseite geschoben werden müssen, um sich voll und ganz auf das Teamziel zu konzentrieren. "Wir erfüllen unsere Aufgabe nicht, aber wir haben die Chance, das zu korrigieren", schloss der Mittelfeldspieler. Die belgische Nationalmannschaft muss im letzten Gruppenspiel das Maximum herausholen, um den Einzug in die Play-offs zu sichern.


















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