Vadim Abramov: Wir haben wegen VAR-Fehler und Müdigkeit gegen Lokomotiv verloren

Vadim Abramov: Wir haben wegen VAR-Fehler und Müdigkeit gegen Lokomotiv verloren

Nach dem Spiel des 16. Spieltags der Usbekischen Superliga zwischen Lokomotiv und Dinamo (2:1) nahm der Cheftrainer des Klubs aus Samarkand, Wadim Abramow, an der Pressekonferenz teil. In einem direkten und offenen Gespräch ging der erfahrene Fachmann auf die Gründe für die Niederlage, VAR-Entscheidungen, Transfers und die finanzielle Situation im Team ein.

Währendder Aufwärmübungenwurde deutlich, dass das Team nicht bereit für das Spiel war

Wadim Abramow verhehlte nicht, dass die Niederlage verdient war, und betonte, dass die Spieler unter großer körperlicher Erschöpfung litten:

"Es war eine verdiente Niederlage. Leider war bereits in der ersten Halbzeit spürbar, dass uns die Kraft fehlte. Das war schon während der Aufwärmübungen zu sehen — es war offensichtlich, dass das Team nicht voll auf dieses Spiel vorbereitet war.

Wir gingen durch den Fehler des Torhüters in Führung. Aber dann kassierten wir zwei Gegentore durch unsere eigenen sehr einfachen und positionellen Fehler. Müdigkeit und Konzentrationsverlust forderten ihren Tribut. Herzlichen Glückwunsch an Lokomotiv zum Sieg, sie hatten zwei Tage mehr Zeit zur Regeneration als wir."

Über den VAR: "Manchmal hilft er, manchmal arbeitet er gegen dich"

Apropos aberkanntes Tor und umstrittene Szenen, äußerte sich Abramow zu den Schiedsrichterentscheidungen:

"Wir haben in der zweiten Halbzeit ein Tor erzielt, aber es wurde aberkannt. Zuerst prüften sie ein Foul am Torhüter, dann sagten sie, es gab keins, und fanden stattdessen, dass der Ball die Hand berührt hatte. In der 83. Minute stoppte jedoch ein Lokomotiv-Verteidiger unseren gefährlichen Angriff mit der Hand, und der VAR hat das nicht gesehen. Solche Dinge passieren im Fussball — der VAR hilft manchmal, manchmal arbeitet er gegen dich."

Schulden, Transferfenster und die Einigung mit Pakhtakor

Der Trainer verriet wichtige Details zu den neuesten Nachrichten beim Klub aus Samarkand:

  • Gehälter und Schulden: "Danke an die Vereinsführung, der Großteil der Schulden bei den Spielern wurde beglichen. Kleinere Schulden sind noch da, und auch diese werden in Kürze gelöst. Es drohen keine FIFA-Sanktionen, wir haben uns mit den Legionären in allen Punkten geeinigt."

  • Transfer von Rustam Turdimurodov: "Wir haben eine Einigung mit Pakhtakor erzielt. Jetzt hängt alles von der Entscheidung des Spielers selbst ab — ob er nach Samarkand kommen möchte oder nicht."

  • Mangel im Sturm: "Es bleiben noch drei Tage bis zur Schließung des Registrierungsfensters. Aufgrund der Verletzungen von Chodschimirzajew und Amonov sowie der Abstellungen zur U-Nationalmannschaft könnte ein Personalmangel in unserem Angriff entstehen, daher arbeiten wir an einer Verstärkung des Kaders."

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