Schwere Vorwürfe gegen Infantino: FIFA veröffentlicht offizielle Erklärung

Die Fédération Internationale de Football Association (FIFA) hat eine offizielle Erklärung zu den Vorwürfen abgegeben, wonach einer ehemaligen UEFA-Mitarbeiterin während der Zeit, in der Verbandspräsident Gianni Infantino dort tätig war, eine Entschädigung gezahlt worden sei. Quellen zufolge bezeichnete die FIFA-Führung die in den Medien verbreiteten Berichte als unwahr.
Zuvor hatte die britische The Telegraph in einer Recherche berichtet, Infantino habe während seiner Zeit als UEFA-Generalsekretär eine hohe Entschädigung für seine ehemalige Geliebte veranlasst und die Kosten für ihre teure Ausbildung übernommen.
Offizielle FIFA-Erklärung: „Es gab keinerlei Beschwerden“
Der Weltfußballverband wies die Vorwürfe entschieden zurück und betonte, alle Verfahren seien rechtmäßig abgelaufen:
„FIFA-Präsident Gianni Infantino weist diese Vorwürfe vollständig zurück; sie entsprechen nicht der Wahrheit. Jede Behauptung, dass Statuten oder Vorschriften verletzt worden seien, ist schlichtweg verleumderisch.
Kein Mitarbeiter der UEFA oder der FIFA hat jemals eine Beschwerde über Infantinos Verhalten eingereicht. Denn es hat keinerlei negativen Vorfall im Zusammenhang mit ihm gegeben.
Alle personalbezogenen Entscheidungen, einschließlich Kündigungen und der Zahlung von Abfindungen, wurden von den zuständigen Führungskräften unter strikter Einhaltung der geltenden Vorschriften genehmigt“, heißt es in der offiziellen FIFA-Erklärung.
Was steckt hinter dem Streit?
Zur Erinnerung: The Telegraph berichtete in seiner Recherche, das Gehalt einer ehemaligen UEFA-Mitarbeiterin sei aufgrund ihrer romantischen Beziehung zu Infantino um 30 Prozent erhöht worden. Später habe die UEFA ihr wegen eines Interessenkonflikts eine sechsstellige Entschädigung sowie 45.000 Pfund für ein MBA-Programm gezahlt.
Nach dieser Zurückweisung durch die FIFA steht nun im Mittelpunkt des Interesses der Fußballöffentlichkeit, wie sich die Affäre weiterentwickelt.
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