Real Madrid kann durch den Transfer von Niko Paz keinen Gewinn von 50 Millionen Euro erzielen

Real Madrid kann durch den Transfer von Niko Paz keinen Gewinn von 50 Millionen Euro erzielen

Real Madrid muss seinen Plan aufgeben, durch den Rückkauf und den sofortigen Weiterverkauf seines Eigengewächses Niko Paz einen großen finanziellen Gewinn zu erzielen. Der spanische Spitzenklub wollte die Rückkaufklausel für den talentierten argentinischen Spielmacher in Höhe von 10 Millionen Euro nutzen und ihn noch in diesem Sommer für 60 Millionen Euro verkaufen. Doch Beschränkungen in den Transferregeln verhindern die Umsetzung dieses Plans. Dies berichtet Goal.com .

Der 21-jährige Niko Paz, der beim italienischen Klub Como eine herausragende Saison spielt, hat sich zu einem der begehrtesten jungen Stars Europas entwickelt. Während seine Leistungen das Interesse vieler Topklubs geweckt haben, wollte Real Madrid-Präsident Florentino Perez eine "günstig kaufen, teuer verkaufen"-Strategie anwenden. Laut Goal.com stellen die Transferregeln strenge Anforderungen an die zweimalige Registrierung eines Spielers innerhalb einer Saison.

Transferregeln und zeitliche Beschränkungen

Der bekannte Journalist Jose Felix Diaz erklärt, dass Real Madrid Niko Paz nicht im Sommertransferfenster kaufen und im selben Fenster an einen anderen Verein verkaufen kann. Den Regeln zufolge müssen nach der Registrierung eines Spielers bei einem neuen Verein mindestens 12 Wochen vergehen. Das bedeutet, dass der Transfer erst möglich ist, wenn der Wintermarkt im Januar öffnet.

Dieses rechtliche Hindernis hat die Pläne des Madrider Klubs verkompliziert. Derzeit verfügt das von Jose Mourinho trainierte Team über starke Mittelfeldspieler wie Jude Bellingham und den neu verpflichteten Bernardo Silva. Unter diesen Umständen ist es fast unmöglich, Niko Paz einen Platz in der Startelf und ausreichend Spielpraxis zu garantieren.

Gespräch mit Mourinho und die Zukunft des Spielers

Berichten zufolge hat Jose Mourinho persönlich mit Niko Paz über seine Rolle im Team gesprochen. Doch "The Special One" konnte dem jungen Spieler nicht die konstante Spielzeit versprechen, die er derzeit unter Cesc Fabregas bei Como erhält. Zudem verringert die Arbeit von Real Madrid an der Verpflichtung des Chelsea-Stars Enzo Fernandez die Chancen von Paz auf einen Stammplatz weiter.

Aktuell gibt es ernsthaftes Interesse an Niko Paz aus der englischen Premier League, insbesondere vom Londoner Klub Arsenal. Dennoch zieht es der Spieler vor, in Italien zu bleiben. Er hat eine enge Bindung zu Cesc Fabregas aufgebaut und ist mit seiner Entwicklung unter dessen Führung sehr zufrieden. Paz' Hauptziel ist es, in der nächsten Saison mit Como in der Champions League zu debütieren.

Somit muss Real Madrid die Hoffnung auf einen Nettogewinn von 50 Millionen Euro durch den Verkauf von Niko Paz mindestens bis zum Winter aufgeben. In dieser Zeit könnte der Marktwert des Spielers steigen oder fallen, was für den Verein ein gewisses Risiko birgt.

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