Schmerzhafte Niederlage gegen Portugal und scharfe Kritik an Cannavaro

Leider begann unsere Teilnahme an der Weltmeisterschaft nicht so, wie wir es uns erhofft hatten. Die schwere (0:5) Niederlage gegen Portugal im 2. Spieltag der Gruppe K hat nicht nur die Fans, sondern auch Fachleute tief besorgt. Nach zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen sind die Schützlinge des italienischen Cheftrainers Fabio Cannavaro auf den letzten Platz der Turniertabelle abgestürzt. Nun erwartet unsere Vertreter ein Überlebenskampf gegen die DR Kongo.
In der Zwischenzeit äußerte der ehemalige Direktor der Nationalmannschaftsabteilung des Usbekistanischen Fußballverbandes (UFA), Azizbek Haydarov sehr scharfe und offene Ansichten zum Spiel. Seine Kritik richtete sich nicht nur an die groben Fehler der Spieler, sondern auch an die Taktik des Cheftrainers und dessen Eignung für das Team.
«Anstatt den Ball zu erobern, waren unsere Verteidiger damit beschäftigt, für Fotos zu posieren»
Laut Azizbek Haydarov wurde das Schicksal der Partie durch unverständliche individuelle Fehler zu Beginn des Spiels entschieden. Insbesondere die Situationen bei den ersten beiden Gegentoren lösten heftige Einwände des ehemaligen Funktionärs aus:
«Wir haben dieses Spiel verschenkt. Um ehrlich zu sein, habe ich überhaupt nicht verstanden, was Fabio Cannavaro erreichen wollte. In der Situation des ersten Gegentors waren unsere Verteidiger nicht damit beschäftigt, zu verteidigen oder den Ball zu erobern, sondern posierten für Fotos oder taten anderes, was sie gerade wollten. Solche Tore bei einer Weltmeisterschaft einzustecken, ist absolut inakzeptabel.»
Der Experte kritisierte zudem scharf das Verhalten eines der Führungsspieler der Nationalmannschaft, Abbosbek Fayzullaev:
«In der zweiten Situation ist Abbosbek Fayzullaev dem Ball ausgewichen. Ich verstehe überhaupt nicht, warum er das getan hat. Meines Wissens ist bisher noch niemand gestorben, weil er von einem Fußball getroffen wurde. In einem Turnier dieses Niveaus muss man in jeder Situation bis zum Ende kämpfen.»
Haydarov betonte, dass starke Gegner wie Portugal solche Geschenke niemals verzeihen. Nach den schnellen Toren brach das Team mental zusammen und konnte nicht mehr ins Spiel zurückfinden, was dazu führte, dass wir drei weitere Gegentore hinnehmen mussten.
Rechtfertigen die Millionen, die an Cannavaro gezahlt werden, sich?
Der größte Schatten der Niederlage fällt natürlich auf Cheftrainer Fabio Cannavaro. Haydarov stellte die Idee, einen teuren ausländischen Spezialisten zu verpflichten, offen infrage und schlug stattdessen lokale Trainer vor:
Mentaler Zusammenbruch: Nach dem ersten Tor verlor das Team das Vertrauen, und es gab keine Möglichkeit mehr, das Spiel zu korrigieren. Auf diesem Niveau ist von der 1. Minute bis zur letzten Sekunde maximale Konzentration erforderlich.
Eine Frage der Mentalität: Anstatt eines teuren ausländischen Trainers wäre es sinnvoller gewesen, lokalen Spezialisten zu vertrauen, die unser internes Umfeld, den Charakter der Spieler und den usbekischen Fußball von innen heraus gut kennen.
«Um ehrlich zu sein, verstehe ich überhaupt nicht, warum Fabio Cannavaro der usbekischen Nationalmannschaft angeboten wurde. Welchen Nutzen hat es, ihm so viel Geld zu zahlen? Für diesen Betrag hätte man das Team unseren eigenen Spezialisten anvertrauen können, die unseren Fußball, unsere Spieler und unsere Mentalität gut kennen.»
Wie geht es weiter?
So schwierig die Situation auch sein mag, die Chance ist noch nicht völlig vertan. Vor uns liegt das letzte und wichtigste entscheidende Gruppenspiel gegen die DR Kongo. Um die Hoffnung auf einen Play-off-Platz nicht aufzugeben, müssen unsere Vertreter in diesem Spiel ausschließlich auf den Sieg hinarbeiten.
Als Fans hoffen wir, dass aus den Fehlern die richtigen Schlüsse gezogen werden und die Jungs im nächsten Spiel echten Charakter zeigen!


















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