Kechinov kritisiert Cannavaro-Verpflichtung: „Das wirkt etwas seltsam“

Kechinov kritisiert Cannavaro-Verpflichtung: „Das wirkt etwas seltsam“

Nach dem erfolglosen Auftritt der usbekischen Nationalmannschaft bei der WM 2026 ist der Trainerwechsel erneut ins Zentrum der Diskussion gerückt. Valeriy Kechinov, ehemaliger Mittelfeldspieler von Spartak Moskau, erklärte, dass die Entscheidung, Fabio Cannavaro zu verpflichten, logisch nicht nachvollziehbar schien.

Seiner Meinung nach hätte Timur Kapadze, der die Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft geführt hatte, das Team auch während des Turniers leiten sollen.

„Der Trainer, der das Team dorthin gebracht hat, wurde entlassen.“

Kechinov betonte, dass es schwierig sei, die Entscheidung des Verbandes kurz vor der Weltmeisterschaft zu verstehen.

„Wenn der Cheftrainer, der das Team zur WM geführt hat, entlassen wird und durch einen Star-Trainer mit großem Namen ersetzt wird, der zu diesem Weg kaum beigetragen hat – das wirkt etwas seltsam“, sagte er.

Laut dem ehemaligen Fußballspieler hatte Kapadze in der Qualifikationsphase mit dem Team gearbeitet und die Spieler zu einem historischen Ergebnis geführt.

War Cannavaros großer Name nicht ausreichend?

Fabio Cannavaro gilt als berühmte Persönlichkeit, die in seiner aktiven Zeit mit Italien Weltmeister wurde und den Ballon d'Or gewann.

Kechinov glaubt jedoch, dass ein großer Name und vergangene Erfolge keine schnellen Resultate in einem neuen Team garantieren, insbesondere wenn dem Trainer nicht genügend Zeit gegeben wurde, seine Ideen umzusetzen und die Spieler kennenzulernen.

Warum konnte Usbekistan nicht aus der Gruppe ausscheiden?

Kechinov merkte an, dass mehrere Faktoren zum frühen Ausscheiden der Nationalmannschaft aus dem Turnier beigetragen haben.

Als Hauptgründe nannte er:

  • Unterschiede im spielerischen Niveau;

  • mangelnde Erfahrung in großen Turnieren;

  • psychologischen Druck;

  • Schwierigkeiten bei der Anpassung an einen neuen Trainer

sowie weitere Aspekte.

Bei einer Weltmeisterschaft bestrafen die Gegner Fehler sofort. Für ein Team, das zum ersten Mal an einer WM teilnimmt, kann zudem der mentale Druck sehr hoch sein.

Niederlagen in allen drei Spielen

Die usbekische Nationalmannschaft vergab in allen drei Gruppenspielen ihre Chancen und konnte keinen einzigen Punkt sammeln.

Statistik

Ergebnis

Gespielte Spiele

3

Siege

0

Unentschieden

0

Niederlagen

3

Ausgang

Aus dem Turnier ausgeschieden

So endete der erste Weltmeisterschaftsauftritt der Nationalmannschaft in ihrer Geschichte bereits in der Gruppenphase.

Die Hauptfrage bleibt offen

Nach dem Ergebnis der Nationalmannschaft bei der WM wird in der Fußballgemeinschaft eine Frage immer wieder gestellt: Wäre das Ergebnis anders gewesen, wenn Kapadze die Chance bekommen hätte?

Es ist schwierig, darauf eine eindeutige Antwort zu geben. Kechinov glaubt jedoch, dass die Änderung des in der Qualifikation funktionierenden Systems kurz vor der WM negative Auswirkungen auf das Team gehabt haben könnte.

Glauben Sie, dass Timur Kapadze Usbekistan auch bei der Weltmeisterschaft hätte führen sollen? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare und teilen Sie diesen Artikel mit anderen Fußballfans.

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