Sorge in Argentinien: Scaloni plagen drei Probleme

Sorge in Argentinien: Scaloni plagen drei Probleme

Obwohl die argentinische Nationalmannschaft das Achtelfinale der WM 2026 erreicht hat, ist der Trainerstab um Lionel Scaloni mit der Leistung des Teams nicht voll zufrieden.

Ein mühsamer Sieg gegen Kap Verde hat die Schwachstellen des amtierenden Weltmeisters offengelegt. Nun muss Argentinien vor dem entscheidenden Duell gegen Ägypten mehrere wichtige Probleme lösen.

Das Pressing funktioniert nicht wie erwartet

Laut der Zeitung Diario Olé ist das größte Sorgenkind von Scaloni das Pressingsystem der Mannschaft.

Die argentinischen Spieler pressen nach Ballverlusten nicht schnell oder organisiert genug. Infolgedessen können sich die Gegner aus dem Druck befreien und gefährliche Konter einleiten.

Scaloni erwartet von seinem Team ein deutlich aktiveres, intensiveres und geschlosseneres Pressing.

Ballbesitz ist vorhanden, aber es fehlt an Durchschlagskraft

Obwohl Argentinien viel Ballbesitz hat und Positionsangriffe aufbaut, führen die meisten davon nicht zu gefährlichen Abschlüssen.

Das Team tut sich schwer, das Tempo zu erhöhen, die gegnerische Abwehr mit überraschenden Pässen zu durchbrechen und die Angriffsrichtung schnell zu verlagern.

Deshalb wirken Argentiniens Angriffe manchmal eintönig und für den Gegner vorhersehbar.

Alle Lösungen werden wieder von Messi erwartet

Ein weiteres ernstes Problem für den Trainerstab ist die übermäßige Abhängigkeit der Mannschaft von Lionel Messis individueller Klasse.

Besonders gegen tief stehende Gegner hofft Argentinien bei der Lösung in der Offensive auf seinen 39-jährigen Anführer.

Obwohl Messi weiterhin entscheidende Momente kreiert, möchte Scaloni die Verantwortung im Angriff gleichmäßiger auf andere Spieler verteilen. Andernfalls könnten die Gegner Messi neutralisieren und das gesamte Offensivpotenzial des Teams einschränken.

Kap Verde hat Argentinien stark gefordert

Die „Albiceleste“ hatte in der vorherigen Play-off-Runde gegen Kap Verde ein deutlich schwereres Spiel als erwartet.

In der regulären Spielzeit gab es keinen Sieger, und die Argentinier gewannen erst in der Verlängerung mit 3:2. Dieses Spiel zeigte, dass das Team noch an Pressing, Spielaufbau und defensiver Balance arbeiten muss.

Der nächste Test ist Ägypten

Die argentinische Nationalmannschaft trifft am 7. Juli im Achtelfinale der WM 2026 auf Ägypten.

Das Spiel beginnt um 21:00 Uhr Taschkenter Zeit.

Ägypten gilt als defensiv diszipliniert und konterstark. Sollten Scalonis Schützlinge die Fehler aus dem letzten Spiel wiederholen, wird es auch in dieser Partie kein Spaziergang. Messi ist da – aber der gesamte Plan darf nicht nur auf ihm allein basieren.

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