Carlo Ancelotti führt Brasilien bis 2030

Der brasilianische Fußballverband hat eine klare Position zur Zukunft von Carlo Ancelotti bezogen. Trotz des Scheiterns bei der WM 2026 wird der italienische Fachmann weiterhin als Cheftrainer der Nationalmannschaft fungieren.
Der Exekutivdirektor des Verbandes, Rodrigo Caetano, erklärte, dass das Projekt mit Ancelotti bis zur Weltmeisterschaft 2030 ausgelegt sei.
„Ancelotti wird den gesamten Zyklus arbeiten“
Brasilien schied nach einer 1:2-Niederlage gegen Norwegen im Achtelfinale der Weltmeisterschaft vorzeitig aus dem Turnier aus.
Dennoch plant der Verband keine drastischen Veränderungen im Trainerstab.
„Für uns ist die Hauptaufgabe, den gesamten Zyklus in Ruhe mit dem Trainer zu absolvieren. Er wird seine Arbeit bis zur Weltmeisterschaft 2030 fortsetzen“, sagte Caetano.
Er betonte, dass Brasilien sich nun ohne Eile schrittweise auf die nächste Weltmeisterschaft vorbereiten müsse.
Schwierige Stimmung im Team
Caetano verhehlte nicht, dass das WM-Aus ein schwerer Schlag für Spieler, Mitarbeiter und den Trainerstab war.
„Jeder ist sehr verärgert und enttäuscht. Sowohl die Spieler als auch die Mitarbeiter und der Trainerstab nehmen dieses Ergebnis schwer auf“, sagte er.
Die brasilianische Nationalmannschaft war als einer der Top-Favoriten auf den Titel ins Turnier gestartet, scheiterte aber bereits im Achtelfinale.
38 Tage harter Arbeit dürfen nicht abgewertet werden
Trotz der Niederlage lobte der Verbandsvertreter die harte Arbeit und die professionelle Einstellung des Teams während des Turniers.
„Die Zeit, die wir zusammen verbracht haben, insbesondere diese 38 Tage, darf nicht kleingeredet werden. In dieser Zeit haben wir gesehen, wie engagiert und professionell die Spieler waren“, sagte Caetano.
Er ist der Meinung, dass sich die Mannschaft im Laufe des Wettbewerbs spielerisch gesteigert hat und auch gegen Norwegen eine ordentliche Leistung zeigte.
„Unser Ziel war das Finale“
Caetano betonte, dass Brasilien durchaus die Möglichkeiten gehabt hätte, das Viertelfinale zu erreichen.
„Das Ausscheiden aus dem Wettbewerb ist schwer zu verkraften, da wir alle Chancen hatten, in die nächste Runde einzuziehen. Unser Hauptziel war es, das Finale zu erreichen“, sagte er.
Nun beginnt für die brasilianische Nationalmannschaft eine neue Phase. Ancelotti bleibt im Amt, und der Verband gibt ihm die Möglichkeit, das Team bis zur Weltmeisterschaft 2030 neu aufzubauen und zu stärken.


















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