Ein 5.000 Jahre altes Rätsel: Wie kamen die Steine von Stonehenge dorthin?

Britische University of Exeter Forscherin Dr. Susan Greaney hat eine neue wissenschaftliche Theorie darüber aufgestellt, wie die riesigen Steine für den Bau von Stonehenge transportiert wurden. Dies berichtete die The Independent Zeitung.
Die Studie English Heritage wurde in Zusammenarbeit mit der Organisation durchgeführt. Wissenschaftler betonen, dass das vor etwa 5.000 Jahren errichtete Stonehenge ursprünglich aus Blausteinen bestand, die aus Wales herbeigeschafft wurden. Einige Jahrhunderte später wurden diese durch schwere Sarsensteine ersetzt.

Es stellte sich heraus, dass jeder dieser Steine, die jeweils fast 25 Tonnen wiegen, aus der Gegend der Marlborough Downs stammte, die etwa 24 Kilometer vom Denkmal entfernt liegt. Durch die Analyse historischer Fotos, die vor etwa einem Jahrhundert in Indonesien aufgenommen wurden, kamen Wissenschaftler zu dem Schluss, dass die Megalithen möglicherweise über spezielle Holzbahnen – eine Art Schienensystem – transportiert wurden.
Dr. Susan Greaney erklärt, dass früher die Ansicht vorherrschte, die riesigen Steine seien mit Schlitten auf Rädern bewegt worden. Neue Beweise stellen diese Theorie jedoch in Frage. Sie hält es für sehr wahrscheinlich, dass die Erbauer von Stonehenge in sumpfigem und schwierigem Gelände Holzschienen verwendeten.

Forscher schätzen, dass die Menschen der Jungsteinzeit über ausreichende Holzbearbeitungsfähigkeiten verfügten, um solche Konstruktionen zu bauen. Die Länge dieser Wege wird auf etwa 4,8 Kilometer geschätzt.
Experten betonen zudem, dass viele Männer und Frauen am Transport der Steine beteiligt waren. Diese Annahme wird durch Spuren großer Festmähler in der Gegend von Durrington Walls gestützt, wo die Erbauer lebten. Heute wird Stonehenge, das von English Heritage verwaltet wird, als eines der berühmtesten historischen Denkmäler der Welt jährlich von über 1 Million Touristen besucht.

















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