Serhou Guirassy Transfer: Borussia Dortmund überlistet die europäischen Giganten

Borussia Dortmund kann aufatmen: Die Sorgen um Stürmerstar Serhou Guirassy sind vorerst verflogen. Mehrere europäische Spitzenklubs haben es versäumt, die relativ günstige Ausstiegsklausel im Vertrag des Spielers zu ziehen, was dem BVB Planungssicherheit für die kommende Saison gibt. Dies berichtet Goal.com berichtet.
Berichten zufolge lief die spezielle 40-Millionen-Euro-Klausel in Guirassys Vertrag am Mittwoch um Mitternacht ab. Angesichts der astronomischen Preise auf dem modernen Transfermarkt galt diese Summe für einen derart treffsicheren Stürmer als echtes Schnäppchen. Dennoch reichte kein Verein wie Real Madrid, Barcelona, Manchester City, Liverpool, Arsenal oder Manchester United innerhalb der Frist ein offizielles Angebot ein.
Warum haben die Giganten die Chance verpasst?
Laut Goal.com bevorzugten die Top-Klubs in den ersten Wochen des Transferfensters Vorsicht, obwohl Serhou Guirassy in der vergangenen Saison zu den besten Torschützen der Bundesliga zählte. Die Situation hat sich nun grundlegend geändert: Wenn ein Verein den guineischen Stürmer verpflichten möchte, muss er nun direkt mit Borussia Dortmund verhandeln und den vom deutschen Klub geforderten Preis akzeptieren.Sky Sports-Reporter Patrick Berger betont, dass sich die BVB-Führung mit Guirassy über die weiteren Pläne verständigt hat. Intern wird diskutiert, den Stürmer zu halten und das Budget stattdessen durch Verkäufe anderer Spieler wie Karim Adeyemi zu entlasten. Der Spieler selbst hat derzeit keine Eile, Dortmund zu verlassen.
Obwohl es Interesse vom türkischen Klub Fenerbahçe gab, lehnte Guirassy einen Wechsel in die Süper Lig kategorisch ab. Er möchte in prestigeträchtigeren Ligen oder in der Bundesliga spielen, wo er sich bereits eingelebt hat. Auch BVB-Trainer Nuri Şahin hat das Gespräch mit dem Stürmer gesucht, um ihm seine zentrale Rolle in der taktischen Ausrichtung des Teams zu verdeutlichen.
Zur Erinnerung: Serhou Guirassy wechselte im Sommer 2024 für 18 Millionen Euro vom VfB Stuttgart nach Dortmund. Sein aktueller Vertrag läuft bis 2028. Der Verbleib des Stürmers, der in der letzten Saison 22 Tore erzielte, erhöht die Chancen von Borussia Dortmund im Titelrennen erheblich.
Obwohl die Vereinsführung für alle Fälle einen „Notfallplan“ in der Schublade hatte, ist der Druck nun weitgehend gewichen. Da die Ausstiegsklausel abgelaufen ist, muss nun jedes Angebot den Interessen von Borussia Dortmund entsprechen. Dies gibt dem deutschen Klub die volle Kontrolle auf dem Transfermarkt.

















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