Yurevich verrät die zwei Eigenschaften, die Abdukodir Khusanov zum Star machten

Der belarussische Experte Anatoli Jurewitsch Abdukodir Khusanovs "Manchester City"-Niveau war nicht nur auf Schnelligkeit und körperliche Stärke zurückzuführen. Seiner Meinung nach gibt es zwei entscheidende Eigenschaften, die den usbekischen Verteidiger von seinen Altersgenossen abheben.
Die zwei Hauptstärken von Khusanov
Jurewitsch sport5.by betonte in einem Interview mit der Publikation, dass er Khusanov seit seinem 16. Lebensjahr kennt. Der Experte sagte, dass die Schnelligkeit und Athletik des Spielers zwar auffällig seien, die Faktoren, die ihn auf ein hohes Niveau gebracht hätten, jedoch andere seien.
"Abdukodir hat zwei Eigenschaften, die auf einem sehr hohen Niveau entwickelt sind: die erste ist ein innerer Kern, also Charakter. Die zweite ist seine fantastische Lernfähigkeit", sagte Jurewitsch.
Dem Trainer zufolge ist das vorhandene Talent des Spielers wichtiger als die Meisterschaft, in der er spielt. Aber natürliche Fähigkeiten allein reichen nicht aus – ein starker Charakter und die Fähigkeit, neues Wissen anzunehmen, sind notwendig, um sie zu entwickeln.
Was fehlt belarussischen Spielern?
Jurewitsch bestritt nicht, dass es auch im belarussischen Fußball talentierte junge Leute gibt. Er merkte jedoch an, dass bei den meisten von ihnen die Einstellung zur Arbeit und die Motivation Hindernisse auf dem Weg zu einem hohen internationalen Niveau seien.
Er betonte, dass manche Spieler:
nicht wissen, wie man richtig trainiert;
kein klares Endziel definieren;
nicht genug Anstrengung für den Erfolg aufbringen;
den Arbeitsprozess eher wie Amateure als wie Profis angehen.
Khusanov hingegen verstand die Aufgaben des Trainers und versuchte, sie vollständig zu erfüllen. Jurewitsch sagte, dass diese Einstellung der entscheidende Faktor für seine schnelle Entwicklung war.
"Wenn Trainer und Spieler harmonieren, entstehen Ergebnisse"
Der Experte betonte, dass jeder Spieler ein Potenziallimit habe und die Aufgabe des Trainers darin bestehe, das maximale Ergebnis daraus zu erzielen.
Laut Jurewitsch sollte der Trainer dem Spieler einen klaren Arbeits- und Entwicklungsweg aufzeigen. Der Spieler wiederum müsse diese Aufgaben bewusst, vollständig und diszipliniert ausführen.
"Wenn diese beiden Dinge kombiniert werden, entsteht ein echter Spieler", sagte er.
Im Fall von Khusanov trafen die Anforderungen des Trainers und die Arbeitseinstellung des Spielers an einem Punkt zusammen. Infolgedessen erreichte ein junger Verteidiger, der in Belarus fast unbekannt war, innerhalb weniger Jahre einen der stärksten Vereine der Welt.
Der Weg zum großen Fußball begann in Minsk
Abdukodir Khusanov wurde in der Akademie von Bunyodkor ausgebildet, bestritt jedoch kein offizielles Spiel für die erste Mannschaft des Vereins. Im Jahr 2022 wechselte er zum belarussischen Verein Energetik-BGU und entwickelte sich fast drei Jahre lang unter der Leitung von Jurewitsch.
Gerade in Minsk erregten seine Schnelligkeit, seine Entschlossenheit in Zweikämpfen und seine Defensivaktionen die Aufmerksamkeit europäischer Vereine. Khusanov selbst merkte später an, dass er in Belarus eine sehr gute Fußballschule durchlaufen habe.
Im Sommer 2023 wechselte er zum französischen Verein Lens. Der französische Klub hob besonders Khusanovs Schnelligkeit, körperliche Stärke und souveräne Zweikampfführung hervor.
Ein historischer 40-Millionen-Euro-Transfer
Im Januar 2025 unterzeichnete Manchester City einen Vertrag mit Khusanov bis zum Sommer 2029. Er wurde der erste usbekische Fußballer, der zu einem Premier-League-Klub wechselte.
Obwohl die Ablösesumme nicht offiziell bekannt gegeben wurde, berichtete Reuters, dass der Deal etwa 40 Millionen Euro wert war. Dies wurde zum Rekordtransfer in der Geschichte des usbekischen Fußballs.
Khusanovs aktueller Marktwert auf dem Portal Transfermarkt wird mit 50 Millionen Euro angegeben. In seiner ersten vollen Saison bei Manchester City nahm er an 47 Pflichtspielen teil.
Die wichtigste Lektion hinter Khusanovs Erfolg
Abdukodir Khusanovs Weg zeigt, dass Talent allein für den großen Fußball nicht ausreicht. Während Schnelligkeit und körperliche Stärke sein Potenzial eröffneten, verwandelten Charakter, Lernfähigkeit und eine ernsthafte Einstellung zum Training dieses Potenzial in Ergebnisse.
Laut Jurewitsch ist genau das der Punkt, der Khusanov von anderen unterschied: Er hörte nicht nur auf die Anweisungen des Trainers, sondern verstand sie und setzte sie in der Praxis vollständig um.
Glauben Sie, dass Abdukodir Khusanov in Zukunft der beste Verteidiger der Welt werden kann?


















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