Gary Neville rechnet mit Argentinien ab: „Sie haben im Finale sehr schlecht gespielt“

Gary Neville rechnet mit Argentinien ab: „Sie haben im Finale sehr schlecht gespielt“

Der ehemalige englische Nationalverteidiger Gary Neville hat die Leistung Argentiniens im Finale der Weltmeisterschaft 2026 scharf kritisiert. Lionel Scaloni und seine Schützlinge unterlagen mit 0:1, ohne im Laufe von 120 Minuten einen einzigen Torschuss gegen Spanien abzugeben.

Meiner Ansicht nach überstanden die Argentinier das Endspiel nur dank mannschaftlicher Geschlossenheit und ihrem großen Kampfgeist bis in die Verlängerung.

„Seien wir ehrlich“

Als Gary Neville in der Sendung „The Overlap“ den Auftritt der argentinischen Nationalmannschaft im Finale analysierte, fand er extrem harte Worte.

„Seien wir ehrlich: Sie haben sehr schlecht gespielt. Man muss ihnen nur Respekt zollen, dass sie so lange durchgehalten haben“, sagte Neville.

Auch im weiteren Verlauf kritisierte der Ex-Profi das Spiel der Mannschaft hart und bezeichnete den gebotenen Fußball als „sehr schwach“.

Kein einziger Torschuss in 120 Minuten

Argentinien hatte im Finale gegen Spanien massive Offensivprobleme. Scalonis Team brachte über die reguläre Spielzeit und Verlängerung keinen einzigen Schuss aufs Tor.

Spanien erzielte hingegen den einzigen Treffer der Partie und gewann mit 1:0.

Statistik

Ergebnis

Endstand

Spanien — Argentinien 1:0

Spieldauer

120 Minuten

Torschüsse Argentinien

0

Gerade die mangelnde Durchschlagskraft im Angriff war für Neville das größte Problem der Argentinier.

Die Teamchemie trug Argentinien nach vorne

Dennoch hob Neville auch die Stärken der argentinischen Auswahl hervor. Er lobte das gegenseitige Vertrauen, den Zusammenhalt und die kämpferischen Qualitäten innerhalb der Mannschaft.

„Manchmal spielten sie schwach, aber dank der großartigen Teamchemie und des Kampfgeistes kamen sie weiter“, erklärte er.

Seiner Meinung nach zeigte Argentinien während des Turniers nicht immer hochklassigen Fußball, wusste sich aber in schwierigen Situationen als Kollektiv zu einen.

Neville betonte den Einfluss des offensiven Führungsspielers

Der ehemalige englische Nationalspieler wies zudem darauf hin, dass Argentinien in der Offensive über einen außergewöhnlich talentierten Akteur verfügt, der das Team mitreißen kann.

Ohne diesen Schlüsselspieler wäre es für Argentinien laut Neville sehr schwer geworden, überhaupt das Halbfinale des Turniers zu erreichen.

Im WM-Finale konnte jedoch selbst individuelle Klasse nicht dabei helfen, die disziplinierte spanische Defensive zu knacken.

Überschattet die Finalleistung Argentiniens Errungenschaften?

Obwohl Argentinien das Finale erreichte, verstärkten die schwachen Offensivwerte im Endspiel die Kritik an der Mannschaft.

Nevilles harte Worte spiegeln genau diesen Widerspruch wider: auf der einen Seite eine kämpferische Truppe im Finale, auf der anderen Seite ein Angriff, der in 120 Minuten torlos blieb.

Glauben Sie, dass Argentinien im Finale wirklich sehr schlecht war, oder hat Spanien einfach zu stark verteidigt? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare.

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