Diyora Keldiyorova kehrt auf die Tatami zurück: Steht ein großes Comeback bevor?

Diyora Keldiyorova kehrt auf die Tatami zurück: Steht ein großes Comeback bevor?

Diyora Keldiyorova, die seit den Olympischen Spielen in Paris nicht mehr an Wettkämpfen teilgenommen hatte, hat einen wichtigen Schritt auf dem Weg zurück in den Spitzensport gemacht. Die Olympiasiegerin trainiert bei einem internationalen Lehrgang im slowenischen Izola gemeinsam mit den besten Judoka der Welt.

Noch ist nicht bekannt, bei welchem Wettkampf sie erstmals wieder auf die Tatami steigen wird. Der Wechsel vom Individualtraining zu einem gemeinsamen Lehrgang zeigt jedoch, dass der Prozess ihrer Rückkehr nach der langen Pause in eine neue Phase eingetreten ist.

Diyora Keldiyorova kehrt auf die Tatami zurück: Steht ein großes Comeback bevor?

Mit den Stars des Wel Judo auf einer Tatami

Am Lehrgang in Izola nehmen hochkarätige Judoka aus verschiedenen Ländern teil. Solche Einheiten ermöglichen es den Sportlern, Techniken zu testen, mit Gegnern unterschiedlicher Kampfstile zu sparren und sich unter Bedingungen vorzubereiten, die dem Wettkampftempo nahekommen.

Für die Führungspersönlichkeit des usbekischen Nationalteams ist dieser Lehrgang besonders wichtig. Keldiyorova nahm lange Zeit nicht an offiziellen Kämpfen teil und muss nun nicht nur ihre körperliche Verfassung, sondern auch ihren Wettkampfrhythmus auf der Tatami wiederfinden.

Diyora gewann bei den Olympischen Spielen Paris 2024 die Klasse bis 52 Kilogramm und wurde damit zur ersten Olympiasiegerin in der Geschichte des usbekischen Frauenjudo.

Vom Individualtraining zum gemeinsamen Lehrgang

Nach den Olympischen Spielen in Paris bekam Keldiyorova ein Kind und kehrte nach einer fast zweijährigen Pause ins Training zurück. Zunächst bereitete sie sich nach einem individuellen Programm vor, ohne sich sofort den Lehrgängen des Nationalteams anzuschließen.

Im April bestätigte die Sportlerin ihre Rückkehr in den Spitzensport, erklärte jedoch, dass sie ihren ersten Wettkampf noch nicht genau nennen könne.

„Wenn ich meine Sportform wiederherstellen kann, könnte ich versuchen, an den Asienspielen teilzunehmen. Sollte ich es nicht rechtzeitig schaffen, möchte ich bei einem späteren Wettkampf antreten“, sagte Keldiyorova.

Dass sie sich nun bei einem internationalen Lehrgang dem gemeinsamen Training angeschlossen hat, zeigt, dass ihr Vorbereitungsplan konsequent voranschreitet. Das bedeutet jedoch noch nicht, dass die Sportlerin bei einem der nächsten Wettkämpfe definitiv antreten wird.

Diyora Keldiyorova kehrt auf die Tatami zurück: Steht ein großes Comeback bevor?

Zwei große Wettkämpfe stehen bevor

Im Kalender 2026 stechen für Keldiyorova zwei große Wettkämpfe hervor.

Die XX. Sommerspiele Asiens finden vom 19. September bis zum 4. Oktober in der japanischen Präfektur Aichi und in der Stadt Nagoya statt. Auch Judo steht auf dem Wettkampfprogramm.

Kurz darauf wird vom 4. bis 11. Oktober in Baku die Judo-Weltmeisterschaft ausgetragen. Die Einzelwettbewerbe sind für den 4. bis 10. Oktober angesetzt, am 11. Oktober folgt der Mixed-Team-Wettbewerb.

Der Kalender ist äußerst dicht. Daher wird die Wahl des Wettkampfs von der körperlichen Verfassung der Sportlerin, der Entscheidung des Trainerstabs und ihrem Regenerationsprozess abhängen.

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Eine wichtigere Aufgabe als der erste Start

Die Rückkehr in den Wettkampfsport als Olympiasiegerin setzt jede Athletin unter großen Druck. Es wäre nicht realistisch, von Keldiyorova bereits in ihrem ersten Kampf eine Wiederholung ihrer früheren Ergebnisse zu erwarten.

Die wichtigste Aufgabe besteht nun darin, gesund auf die Tatami zurückzukehren, die Wettkampfpraxis Schritt für Schritt wieder aufzubauen und ein solides Fundament für den Olympiazyklus Los Angeles 2028 zu schaffen.

Der Lehrgang in Izola ist auf diesem Weg mehr als nur eine gewöhnliche Trainingseinheit. Er könnte eines der deutlichsten Zeichen dafür sein, dass ein neues Kapitel in der Karriere von Diyora Keldiyorova beginnt. Hinterlassen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren und teilen Sie den Artikel auf Telegram oder anderen sozialen Netzwerken mit Sportfans!

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