„Wir haben dumme Fehler gemacht“: Vadim Abramov über die verlorenen Punkte

Am 17. Spieltag der usbekischen Super League kam Samarkands Dinamo zu Hause gegen Xorazm zu einem umkämpften 2:2. Nach dem Spiel beantwortete der Trainer der Samarkander Mannschaft Vadim Abramov die Fragen der Journalisten ausführlich und gewohnt deutlich.
Der erfahrene Trainer ging besonders auf die Fehler im Spiel, die Lücken in der Abwehr und die Verletzungsprobleme ein, die die Mannschaft seit Längerem belasten.
„Wir haben großen Einsatz gezeigt, aber aus einer einfachen Situation ein Gegentor kassiert“
Vadim Abramov äußerte sich zum Spielverlauf und zu den wichtigen verlorenen Punkten:
„Wir haben nicht schlecht angefangen und die richtigen Aktionen gezeigt. Dann haben wir dumme Fehler gemacht, die zu einem Gegentor führten. In der zweiten Halbzeit zeigten die Jungs großen Einsatz und gingen in Führung.
Leider machten wir erneut einen Fehler und kassierten ein Tor nach einer Ecke. Dabei wussten wir genau, dass der Ball in diesen Bereich kommen würde, und hatten es den Spielern erklärt. Ich wundere mich jedoch, wie erfahrene Fußballer in dieser Situation verteidigt haben – ein gegnerischer Spieler konnte unbedrängt zum Elfmeterpunkt laufen und treffen. Es war ein umkämpftes und unterhaltsames Spiel, das den Fans wahrscheinlich gefallen hat, aber für uns waren es zwei verlorene Punkte.“
Verletzungspech: Auch Sanjar Qodirqulov fällt aus
Am meisten bereitet dem Dinamo-Trainer derzeit der fortlaufende Ausfall von Stammspielern Sorgen:
„Leider hat sich heute auch Sanjar Qodirqulov in die Liste der Verletzten eingereiht. Die Spieler im Lazarett sind noch nicht bereit für die Rückkehr auf den Platz und haben das Mannschaftstraining noch nicht aufgenommen. Es ist schwer, genau zu sagen, wann sie zurückkehren.
Nicht nur das Fehlen von Hojimirzayev, sondern auch der Ausfall von Leistungsträgern wie Amonov und O‘rozov wirkt sich stark auf unser Spiel aus. Nach solchen Verlusten hätte jeder Klub Probleme. Das hängt vor allem mit dem engen Spielplan zusammen – unsere Gegner haben ein bis zwei Tage mehr Erholung als wir, während uns die Zeit zur Regeneration fehlt.“
Jahongir Abdusalomov überzeugt als Einwechselspieler
Der Trainer hob außerdem Jahongir Abdusalomov hervor, der eingewechselt wurde und ein Tor sowie eine Vorlage beisteuerte:
„Wir müssen die Belastung gleichmäßig auf alle Spieler verteilen. Deshalb haben wir Jahongir eingewechselt, um das Spieltempo zu erhöhen, und diese Entscheidung hat sich ausgezahlt – er erzielte ein Tor. Dass er zunächst auf der Bank saß, hatte ausschließlich taktische Gründe“.
Paxtakor und OKMK warten: Worauf hoffen die Samarkander?
In den nächsten Spieltagen warten auf Dinamo die Spitzenklubs der usbekischen Super League. Vadim Abramov machte deutlich, dass er sich den bevorstehenden Herausforderungen nicht kampflos ergeben will:
„Das ist Fußball. Wer hat heute damit gerechnet, dass wir Punkte verlieren? Ja, unsere kommenden Gegner OKMK und Paxtakor sind sehr stark und namhaft, aber wir werden uns unter allen Umständen mit voller Kraft auf den Sieg vorbereiten“, schloss der Trainer.
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