Ro'ziqul Berdiyev gibt nach der Niederlage gegen Pakhtakor ein brisantes Interview!

In einem packenden Spiel im Markaziy-Stadion von Qarshi unterlag der amtierende Meister Nasaf zu Hause dem Klub Pakhtakor aus Taschkent mit 1:2. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel beantwortete Ro'ziqul Berdiyev ausführlich alle kritischen Fragen der Journalisten.
„Wir haben die Niederlage nicht verdient“: Spielanalyse und der entscheidende Faktor
Der Trainer von Nasaf betonte, dass Einwechselspieler und Pech über den Ausgang des Spiels entschieden hätten:
Nervosität und ein Fehler: „Heute hatten wir etwas Pech. Wir haben die Niederlage nicht verdient. Wir begannen nervös, machten einen Fehler und kassierten ein Gegentor. Trotzdem fanden wir in der zweiten Halbzeit zu unserem Spiel zurück und glichen aus“;
Pakhtakors zwei gleichwertige Mannschaften: „Die eingewechselten Spieler des Gegners haben über den Ausgang des Spiels entschieden. Pakhtakor hat sehr geholfen, dass sie über zwei gleichwertige Mannschaften verfügen“;
Der Fehler beim ersten Gegentor: „Beim ersten Gegentor lag die größere Schuld bei Alibek Davronov. Er war zuerst am Ball und hätte eine andere Entscheidung treffen können. Hier unterlief ein technischer Fehler. Insgesamt haben Alibek und alle Jungs aber alles gegeben.“
„Unsere Möglichkeiten waren begrenzt: Wir mussten uns mit der letzten Option begnügen“
Auf die Kaderplanung der Mannschaft für die neue Saison und die Probleme mit dem Kader eingehend, sprach der Cheftrainer auch über die finanziellen Möglichkeiten:
„Wir konnten den Kader, den wir uns gewünscht hatten, nicht zusammenstellen, und uns fehlten dafür auch die Möglichkeiten. Es gibt drei Optionen: gut, mittelmäßig und die letzte. Wir wollten starke ausländische Spieler holen, mussten uns wegen unserer begrenzten Möglichkeiten aber mit der letzten Option begnügen. Jetzt werden wir versuchen, das Beste aus den Spielern herauszuholen, die uns zur Verfügung stehen“.
Ehemalige Nasaf-Spieler und die Frage der Vereinstreue
Auf die Frage nach Spielern, die den Klub aus Qarshi verlassen haben, insbesondere nach direkten Wechseln zu Pakhtakor, und nach der Reaktion der Fans antwortete Ro'ziqul Berdiyev philosophisch und bewegt:
Die Karriere und das Leben eines Fußballers: „Wenn Fußballer zu einem anderen Team wechseln, wirkt es für die Fans vielleicht so, als seien sie nicht loyal. Aber so ist die Karriere eines Profifußballers. Ein Fußballer versucht, sich durch den Fußball eine Existenz aufzubauen, und wir verstehen diese Situation sehr gut“;
Mehr als 50 ehemalige Spieler: „Wenn man sie zählt, haben uns mehr als 50 Fußballer verlassen. Wann immer wir gegen eine Mannschaft spielen, sehen wir zwei oder drei unserer ehemaligen Spieler beim Gegner. Viele Fußballer sind unsere Schützlinge, aber ich weiß nicht, ob sie uns als ihre Trainer anerkennen.“
Die Situation einzelner Spieler: Komilov, Shala und Abdurahmatov
Akrom Komilov: Er wurde zur Halbzeit ausgewechselt, weil er mit seiner Leistung unzufrieden war und die Mannschaft mehr Tempo benötigte;
Adenis Shala: Er spielte sehr gut, wird aber regelmäßig ausgewechselt, weil er im Laufe des Spiels müde wird;
Zafarmurod Abdurahmatov: Da er in vielen Spielen zum Einsatz kommt, zeigt er körperliche Ermüdungserscheinungen und einen Leistungsabfall. Der Trainerstab vertraut jedoch auf seine Fähigkeiten;
Neuer georgischer Legionär: Da er im vergangenen Monat an keinen Pflichtspielen teilgenommen hat, arbeitet er derzeit daran, seine Fitness wiederherzustellen und sich anzupassen.
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