„Ich bin am Ende mit meinem Latein, vielleicht müssen wir ein Kamel opfern“: Kasymov nach dem Spiel gegen Surkhon

Usbekische SuperligaIm Rahmen des 19. Spieltags empfing der AGMK den Verein Surkhon aus Termiz. Obwohl sie ab der 17. Minute in Überzahl spielten, konnten sie kein Tor erzielen und mussten sich mit einem 0:0-Unentschieden begnügen.
Nach Spielende äußerte sich der Cheftrainer der Almalyk-Mannschaft, Mirjalol Kasymov auf der Pressekonferenz offen über die dreispilige Torflaute seines Teams und die Probleme bei der Chancenverwertung.
„Punkte gibt es nicht für Chancen, sondern für Tore“
Der AGMK-Trainer betonte, dass seine Mannschaft zwar viele Angriffe aufbaut, es ihr aber an Glück und Präzision beim Abschluss mangelt:
„Das ist das dritte Spiel, in dem wir kein Tor erzielen konnten. Ehrlich gesagt, ich bin am Ende mit meinem Latein. Wir haben genug Chancen, aber ich sage immer: Im Fußball gibt es keine Punkte für erarbeitete Chancen, sondern für erzielte Tore. Surkhon hat sehr gut verteidigt und ihr Torwart hat schon früh gerettet. Danach hatten wir zwei weitere gute Möglichkeiten, die wir hätten nutzen müssen, um das Spiel zu entscheiden.“, sagte Kasymov.
Der Trainer betonte, dass er keine Einwände gegen den Einsatz und die Einstellung seiner Spieler habe und sie versuchten, die Anweisungen vollständig umzusetzen.
„15 Chancen in drei Spielen – vielleicht müssen wir ein Kamel opfern“
Mirjalol Kushakovich wies auf die Anzahl der erarbeiteten Möglichkeiten hin und schlug scherzhaft eine Lösung für diese Pechsträhne vor:
15 klare Torchancen: Laut dem Experten ist es in einem so schwierigen Wettbewerb wie der Superliga selten, dass eine Mannschaft in drei Spielen etwa 15 gute Möglichkeiten kreiert;
Geduld und Arbeit: „Wenn wir ständig nach vorne stürmen, hätte uns der Gegner bei einem Konter bestrafen können. Wir werden arbeiten, es gibt keinen anderen Weg. Das Wichtigste ist, dass der Wille da ist. Ich glaube, diese Arbeit wird nicht unbelohnt bleiben. Alles hat seinen Sinn.“;
Ein Scherz des Trainers: „Seit drei Spielen kein Tor. Ich werde den Jungs sagen, vielleicht sollten wir ein Kamel opfern, vielleicht finden wir dann den Weg zum Tor.“, fügte der Trainer hinzu.
Nach diesem Unentschieden kommt der AGMK auf 29 Punkte und hält den 5. Platz in der Tabelle, doch die Wiederherstellung der Effizienz im Angriff bleibt die Hauptaufgabe des Teams.


















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