Kamoliddin Tojiyev spricht offen über die Niederlage gegen Neftchi, Rücktrittsgerüchte und Sponsoring

Das zentrale Duell im Achtelfinale des Usbekistan-Pokals in Fergana endete für den Hauptstadtklub Pakhtakor enttäuschend. Nach einer 0:1-Niederlage gegen den ewigen Rivalen Neftchi verabschiedeten sich die „Löwen“ bereits im Achtelfinale aus dem Pokalwettbewerb. Nach Spielende äußerte sich der Cheftrainer Kamoliddin Tojiyev auf der Pressekonferenz ausführlich zu den kritischsten Fragen der Journalisten.
Dem Trainer zufolge entschied die einzige echte Torchance auf dem Platz über den Ausgang des heutigen Derbys.
Gerede über Rücktritt und Gerüchte um eine „letzte Chance“
Auf Medienberichte, wonach dieses Spiel eine „letzte Chance“ für Tojiyev gewesen sei, antwortete der Trainer wie folgt:
Verhältnis zur Führung: «Ich weiß nicht, woher diese Meldungen kommen; die Vereinsführung hat ein solches Thema überhaupt nicht zur Sprache gebracht;
Zukunftspläne: Wir werden mit Pakhtakor bis zum Ende kämpfen. Es stehen noch viele wichtige Spiele an – Partien in der Superliga und Begegnungen in der AFC Champions League. Im Moment bin ich hier und bleibe bei der Mannschaft», betonte er.
Jahongir Ortiqxo‘jayev und die finanzielle Lage des Klubs
Auch Bedenken hinsichtlich Veränderungen in der Führung von Pakhtakor, hochbezahlten Spielern und möglichen künftigen FIFA-Transfersperren wurden ausgeräumt:
Sponsoring-Frage: «Bisher gibt es keine konkreten Informationen über einen Führungswechsel. Bis zum heutigen Tag ist Jahongir aka Ortiqxo‘jayev der Sponsor des Teams. Niemand hat gesagt, dass wir nicht mehr sponsern. Momentan ist alles beim Alten», sagte Kamoliddin Tojiyev.
Erzwungene Wechsel, Torflaute und schwächelnde Legionäre
Taktische Probleme während der Partie und Defizite in der Offensive wurden analysiert:
Zwei Verletzungen in der ersten Halbzeit: Der Spielplan der Meisterschaft ist sehr eng getaktet, die Mannschaft spielt alle 3–4 Tage. Zwei erzwungene Auswechslungen in der ersten Hälfte beeinträchtigten die taktischen Pläne negativ;
Pech der Stürmer: «Die Mannschaft spielt gut und erarbeitet sich viele gute Gelegenheiten, aber wir erzielen keine Tore. Selbst Sardor Sobirxo‘jayev konnte eine Eins-gegen-Eins-Situation nicht nutzen. Auch die neu verpflichteten Legionäre im Sturm geben ihr Bestes, aber derzeit hapert es beim Abschluss, und wir arbeiten intensiv daran».


















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