Apple erzielt Einnahmen aus externen KI-Apps

Apple sieht sich wegen Verzögerungen bei seinem verbesserten Siri-Assistenten und beim breiteren Rollout von Apple Intelligence zwar weiterhin mit Fragen konfrontiert, doch das Unternehmen verdient über seinen App Store bereits ordentlich Geld mit künstlicher Intelligenz. Laut Zahlen, auf die sich The Wall Street Journal und das App-Analyseunternehmen AppMagic beziehen, könnte Apple in diesem Jahr mehr als 1 Milliarde US-Dollar aus Provisionen im Zusammenhang mit AI-Apps von Drittanbietern einnehmen. Darüber berichtet 3dnews.ru.
Der Großteil dieser Einnahmen stammt aus Abonnements, die innerhalb von Apples Ökosystem verkauft werden. Apple behält üblicherweise im ersten Jahr eines Abonnements 30 % ein und danach 15 %. AppMagic schätzt, dass Abonnements für AI-Apps Apple im Jahr 2025 etwa 900 Millionen US-Dollar an Provisionserlösen eingebracht haben, wobei allein ChatGPT rund drei Viertel dieses Gesamtbetrags ausmacht. Berichten zufolge stammen etwa 5 % vom Dienst Grok von xAI.
Dem Bericht zufolge stiegen Apples monatliche provisionsbezogene Einnahmen aus dem AI-Bereich von 35 Millionen US-Dollar im Januar 2025 auf 101 Millionen US-Dollar im August, obwohl das Interesse der Nutzer an ChatGPT seit seinem früheren Höhepunkt etwas nachgelassen hat. Dennoch bleibt dieses Geschäft wichtig für Apples schnell wachsende Services-Sparte, vor allem weil es deutlich weniger Ausgaben erfordert als die massiven Investitionen in AI-Infrastruktur, die einige Konkurrenten tätigen.
Apple ist bei seinem eigenen AI-Vorstoß weiterhin stark auf Partner angewiesen, wobei Google Gemini voraussichtlich das neue Siri-Erlebnis unterstützen wird. Gleichzeitig rückt OpenAI nach dem Kauf eines Start-ups mit Verbindung zum früheren Apple-Designchef Jony Ive näher an Hardware heran. Das könnte OpenAI letztlich zu einem direkten Konkurrenten in Apples zentralem Gerätemarkt machen.
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