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Russland entwickelt 300-Millionen-Rubel-Anlage für Keramiksubstrate

Russland entwickelt 300-Millionen-Rubel-Anlage für Keramiksubstrate

Das russische Ministerium für Industrie und Handel hat eine Ausschreibung für die Entwicklung einheimischer Anlagen zur Herstellung von Keramikfolien gestartet, die für moderne Mikroelektronik unerlässlich sind. Das Projekt ist mit 284,1 Millionen Rubel dotiert und soll Teil des Importsubstitutionsprogramms der Elektronikindustrie werden. Das neue System soll europäische Technologien ersetzen, insbesondere das EKO CAM-C35-System des slowenischen Unternehmens Keko Equipment. Dies berichtet Ixbt.com berichtet.

Es geht um die Tape-Casting-Technologie. Dabei wird aus einer speziellen Keramiksuspension ein dünnes, ungebranntes Band geformt und anschließend getrocknet. Solche Materialien werden häufig bei der Herstellung von Mikrochip-Gehäusen, Keramiksubstraten und mehrschichtigen elektronischen Bauteilen verwendet. Das zukünftige Gerät muss Parameter wie Banddicke, Dichte und Breite mit hoher Präzision steuern.

Das Projekt sieht einen hohen Automatisierungsgrad vor. Das System wird Funktionen zum Speichern technologischer Rezepte, zur Einschränkung der Zugriffsrechte für Bediener und Ingenieure sowie zum automatischen Stoppen des Prozesses bei Abweichungen von der Norm enthalten. Der Entwicklungsprozess erfolgt in mehreren Phasen: Bis März 2028 soll ein Prototyp entstehen, bis Oktober werden die abschließenden Tests durchgeführt.

Eine der Hauptanforderungen ist die maximale Lokalisierung der Produktion. Wichtige Komponenten des Geräts wie Heizung, Schneideeinheit und Steuerung müssen in Russland hergestellt werden. Gemäß den technischen Spezifikationen ist eine Lebensdauer der Anlage von mindestens 10 Jahren und eine störungsfreie Betriebszeit von mindestens 1000 Stunden vorgesehen.

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