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Russland kündigt Mondprogramm bis 2036 an

Russland kündigt Mondprogramm bis 2036 an

Russland hat neue Pläne für sein Mondprogramm für das nächste Jahrzehnt festgelegt. Laut einer Präsentation von Lew Selenij, wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Weltraumforschung der Russischen Akademie der Wissenschaften, ist der Start der Mission „Luna-31“ für 2035 geplant. Im Rahmen dieses Projekts wird ein Lande- und Startgerät zum natürlichen Satelliten der Erde geschickt, um die geheimnisvollsten und einzigartigsten Regionen des Mondes zu erforschen. Dies berichtet Nachrichten quelle.

Dem Programm zufolge wird der schwere Mondrover „Luna-30“ im Jahr 2033 polnahe Gebiete erforschen, während die Mission „Luna-31“ 2035 beginnt. Für 2036 ist der Start eines weiteren Landegeräts geplant, das auf Astronomie, Ressourcen und Biologie spezialisiert ist. Diese Missionen bilden die logische Fortsetzung der russischen Mondexpeditionen.

Zuvor ist die Umsetzung der Projekte „Luna-26“ und „Luna-27“ geplant. Die Orbitalstation „Luna-26“ wird zunächst in einer Höhe von 60–80 km arbeiten und später als Datenrelais fungieren. Die Mission „Luna-27“ ist entscheidend für die Erprobung hochpräziser sicherer Landetechnologien und die Durchführung von Forschungen in Polarregionen.

Gleichzeitig entwickelt sich die internationale Zusammenarbeit. Im Mai 2025 unterzeichneten Roskosmos und die Nationale Raumfahrtbehörde Chinas ein Memorandum über den Bau eines Kraftwerks für die Internationale Mondforschungsstation. Dieses Projekt ermöglicht die Erprobung langfristiger unbemannter Betriebstechnologien, um die künftige menschliche Präsenz auf dem Mond zu sichern.

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