Mastodon plant Publikumserweiterung durch neue Funktion

Mastodon plant Publikumserweiterung durch neue Funktion

Mastodon, ein dezentrales soziales Netzwerk, hat einen wichtigen Schritt unternommen, um ein ernsthafter Konkurrent für Tech-Giganten wie X (ehemals Twitter) und Threads zu werden. In der neuesten Version der Plattform können Nutzer ihre Beiträge nun als Newsletter per E-Mail versenden. Diese Neuerung zielt darauf ab, das größte Problem des offenen sozialen Netzwerks zu lösen — das Publikumswachstum. Dies berichtet Techcrunch.com Bericht meldet.

Diese mit dem Mastodon 4.6 Update eingeführte Funktion ermöglicht es Autoren, direkt mit ihren Abonnenten zu kommunizieren. Das Wichtigste dabei ist, dass Leser sich nicht im Mastodon-Netzwerk registrieren müssen, um die Newsletter zu empfangen. Dies macht die Plattform von einer bloßen X-Alternative zu einem komfortablen Ökosystem für unabhängige Content-Ersteller.

Synergie aus E-Mail und dezentralem Netzwerk

Die Kommunikation über das bewährte E-Mail-System wird erwartet, ein Hauptinstrument zur Gewinnung neuer Nutzer für Mastodon zu sein. Laut Mastodon richtet sich diese Funktion an große Medienorganisationen, unabhängige Journalisten und Blogger. Dadurch können sie ihr Publikum aufbauen, ohne an eine einzige Plattform gebunden zu sein, und ihre Abonnenten behalten, falls sie auf einen anderen Server umziehen müssen.

Obwohl das Standardlimit der Plattform 500 Zeichen beträgt, können Serveradministratoren dieses Limit ändern. Dies ermöglicht es, einige Server für die Verbreitung spezieller langer Artikel und Analysematerialien anzupassen. Zudem wurde für datenschutzbewusste Nutzer die Möglichkeit eines anonymen Abonnements geschaffen.

In der neuen Version gibt es nicht nur Newsletter, sondern auch ein aktualisiertes Design der Benutzerprofile und die Funktion "Collections" (Sammlungen). Diese Funktion arbeitet ähnlich wie "Starter Packs" in anderen Netzwerken und ermöglicht es Nutzern, Listen interessanter Accounts zu erstellen und zu teilen.

Derzeit gibt es im Mastodon-Netzwerk über 735.000 aktive monatliche Nutzer, wobei die Gesamtzahl der Accounts im System der offenen sozialen Netzwerke (fediverse) eine Million übersteigt. Um die neue Funktion zu nutzen, müssen Autoren über die entsprechenden Berechtigungen auf ihren Servern verfügen oder die von Mastodon angebotenen Hosting-Dienste nutzen.

Experten sind der Meinung, dass dieser Schritt dazu beitragen wird, die Position der Mastodon-Plattform außerhalb der Big Tech-Ökosysteme zu stärken. Nutzer können nun ihren bevorzugten Autoren folgen, ohne an ein bestimmtes soziales Netzwerk gebunden zu sein.

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Nodirbek Razzokov
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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