Rechtsstreit zwischen Apple und OpenAI beginnt

Rechtsstreit zwischen Apple und OpenAI beginnt

Apple hat Klage gegen OpenAI und zwei seiner ehemaligen Mitarbeiter eingereicht. Das Unternehmen wirft OpenAI vor, Geschäftsgeheimnisse von Apple für die Entwicklung von Verbrauchergeräten verwendet zu haben.

Laut Reuters wurde die Klage bei einem Bundesgericht in Kalifornien eingereicht. Die ehemaligen Apple-Mitarbeiter Tang Tan und Chang Liu werden ebenfalls als Beklagte genannt. Apple behauptet, sie könnten vertrauliche technische Informationen erlangt und diese zum Vorteil von OpenAI genutzt haben.

The Verge berichtet, dass Apple in der Klage behauptet, OpenAI habe während des Einstellungsprozesses ehemalige Apple-Mitarbeiter nach Informationen zu Projekten und Prototypen gefragt. Das Unternehmen betont zudem, dass Chang Liu auf Apple-Systeme zugegriffen und bestimmte Dateien heruntergeladen habe.

Wie AP berichtet, hat Apple in diesem Fall neben OpenAI auch das Unternehmen io Products erwähnt. Dies steht im Zusammenhang mit den Plänen von OpenAI, in den Hardware-Markt einzusteigen.

Laut der Klageschrift von Apple hat das Unternehmen seine Bedenken bereits im Februar gegenüber OpenAI geäußert, doch die Situation wurde nicht gelöst. OpenAI wies die Vorwürfe zurück und erklärte, kein Interesse an gestohlenen Daten zu haben.

Das Gericht hat noch keine endgültige Entscheidung getroffen. In den weiteren Verfahrensschritten werden die von Apple vorgelegten Beweise sowie die Verteidigungsposition von OpenAI geprüft.

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