Samsung gibt bekannt, dass der Mangel an Speicherchips bis 2028 anhalten wird

Es wird erwartet, dass sich der Mangel an RAM-Chips auf dem Weltmarkt in den kommenden Jahren nicht lösen wird. Die Lage soll sich 2027 weiter zuspitzen, und die Lieferengpässe werden voraussichtlich mindestens bis 2028 anhalten. Vertreter von Samsung, das fast ein Drittel der weltweiten Speicherchips produziert und liefert, haben diese Prognose veröffentlicht. Diese Situation führt zu Preiserhöhungen und Veränderungen in den Lieferketten auf dem gesamten Technologiemarkt, berichtet Techcrunch.com .
Laut ixbt.com gab Samsung während der Bilanzpressekonferenz für das zweite Quartal bekannt, dass führende KI-Labore mittel- und langfristige Bedarfsprognosen direkt an den südkoreanischen Technologiegiganten übermitteln, um sich die erforderliche Infrastruktur zu sichern. Die durch den KI-Boom ausgelöste hohe Nachfrage ermöglicht es dem Unternehmen, Kunden zu priorisieren, die bereit sind, langfristige Verträge abzuschließen.
Neue Branchentrends
Eine solche mehrjährige Planungssicherheit versetzt den Hersteller in die Lage, neue Ausrüstungen zu installieren und die Produktionskapazitäten zu erhöhen, ohne befürchten zu müssen, dass die Nachfrage drastisch einbricht. Dadurch werden die historischen zyklischen Schwankungen der Speicherindustrie verhindert. Der durch den KI-Boom verursachte Speichermangel hat jedoch in den letzten Monaten zu einem rasanten Preisanstieg bei Chips geführt.Diese Situation erwies sich für Samsung als zweischneidiges Schwert. Zwar erreichten die Umsätze der Halbleitersparte im zweiten Quartal Rekordwerte, jedoch sank die Rentabilität der Smartphone- und Fernsehsparte, da teurere Chips die Komponentenkosten erhöhten. Das Unternehmen war geimpft, einen Teil der Kosten an die Verbraucher weiterzugeben und die Preise für Galaxy-Smartphones und -Tablets zu erhöhen, was wiederum zu einem Nachfragerückgang bei diesen Geräten führte.
Allgemeine Marktlage und Auswirkungen
Der inoffiziell als „RAMaggedon“ bezeichnete Mangel hat auch Samsungs Hauptkonkurrenten Apple getroffen. Letzten Monat hat Apple die Preise für seine MacBook-, Mac- und iPad-Geräte erhöht. Zudem gab das Unternehmen bei der letzten Bilanzvorlage eine gesenkte Umsatzwachstumsprognose für das kommende Quartal bekannt.Da Speicherhersteller ihre Kapazitäten von Unterhaltungselektronik auf KI-Rechenzentren verlagern, sehen sich Käufer mit teureren Geräten konfrontiert. Insbesondere bei NVIDIA-Consumer-Grafikkarten wird mit einem Preisanstieg von 20 bis 30 Prozent gerechnet. Dies wiederum könnte zu weiteren Preissteigerungen bei Gaming-PCs, PCs, Konsolen und Laptops führen.

















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