Julián Álvarez beginnt Atlético-Training, Barcelonas Hoffnungen schwinden

Der Stürmer der argentinischen Nationalmannschaft, Julián Álvarez, hat ein spezielles Fitnessprogramm des Trainerstabs von Atlético Madrid begonnen. Laut Marca deutet die erneute Kontaktaufnahme des Spielers zu seinem Klub darauf hin, dass die Spannungen über seine Zukunft im Sommer-Transferfenster etwas nachgelassen haben. Goal.com berichtet dies.
Der 26-jährige Angreifer hatte während der Weltmeisterschaft offen erklärt, dass er eine neue Herausforderung suche, und damit seine Wechselabsicht signalisiert. Danach verschärfte sich die Situation um ihn, und der FC Barcelona wurde zum wichtigsten Transferziel des Spielers. Die jüngsten Entwicklungen erschweren die Pläne der Katalanen jedoch erheblich.
Transferprobleme und Streit zwischen den Klubs
Obwohl Álvarez die letzten Urlaubstage verbringt, begann er am 1. August mit einem speziellen individuellen Training außerhalb des Trainingsgeländes von Atlético. Das vom Trainerstab entwickelte neuntägige Fitnessprogramm soll sicherstellen, dass der Spieler zur neuen Saison in optimaler körperlicher Verfassung zurückkehrt.Das Verhältnis zwischen den Klubs aus Madrid und Katalonien hat sich deutlich verschlechtert. Die Atlético-Führung warf Barcelona vor, hinter dem Rücken des Klubs mit dem Spieler verhandelt zu haben, und reichte beim spanischen Fußballverband (RFEF) sowie bei der FIFA offizielle Beschwerden ein. Atlético-Geschäftsführer Miguel Ángel Gil Marín betonte entschieden, dass der Hauptstadtklub unter den aktuellen Umständen nicht mit Barcelona verhandeln werde.
Diego Simeone und die Zukunftsperspektiven
Trotz des Rechtsstreits zwischen den Klubs bleibt das persönliche Verhältnis zwischen Julián Álvarez und Cheftrainer Diego Simeone positiv. Der Spieler und der Trainer hielten den Kontakt auch aufrecht, als die Transfergerüchte ihren Höhepunkt erreichten.Die Atlético-Führung hält in der entstandenen Situation eher Álvarez’ Berater als den Spieler selbst für verantwortlich. Die Verantwortlichen verwiesen auf Antoine Griezmann und erinnerten daran, wie der französische Stürmer nach den Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Barcelona das Vertrauen der Fans und der Vereinsführung zurückgewann.

















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