KI sorgt für die Sicherheit der Beschäftigten im Nissan-Werk

KI sorgt für die Sicherheit der Beschäftigten im Nissan-Werk

Der japanische Autogigant Nissan setzt in seinen Montagewerken in den USA KI-Technologien ein, um Produktionsprozesse sicherer und effizienter zu machen. In der Anlage in Canton, Mississippi, wurden spezielle KI-Kameras installiert, um die Bewegungen der Beschäftigten zu analysieren, berichtet ixbt.com. Darüber berichtet Ixbt.com berichtet es.

Das neue System überwacht präzise die Stellung der Gelenke von Beschäftigten an der Produktionslinie. Es kann potenziell gefährliche Bewegungen wie eine übermäßige Beugung des Körpers oder das längere Beibehalten einer ungünstigen Haltung rechtzeitig erkennen.

Ergonomische Risiken reduzieren

Für jeden Arbeitsvorgang ist ein spezieller „Goldzyklus“ festgelegt, der die standardisierte Abfolge und Dauer der Arbeitsbewegungen umfasst. Die KI vergleicht die tatsächliche Tätigkeit der Beschäftigten mit diesen Vorgaben und erfasst Abweichungen umgehend.

Wenn der Algorithmus ein ergonomisches Risiko erkennt, können Ingenieure und Führungskräfte den Beschäftigten zusätzliche Anweisungen geben, die Aufgabe neu verteilen oder die Gestaltung des Arbeitsplatzes ändern. Dadurch lassen sich die Arbeitsbedingungen deutlich verbessern.

Wirtschaftlicher Nutzen und Reaktion der Beschäftigten

Laut Victor Taylor, Nissans Vizepräsident für die Produktion in Nord- und Südamerika, wurde die Technologie zunächst als Instrument zur Steigerung der Effizienz bewertet. Später wurden jedoch auch ihre Möglichkeiten zur ergonomischen Analyse vollständig genutzt.

Taylor zufolge konnte das Werk mit der Technologie fast 34 Millionen Dollar einsparen, indem Kosten im Zusammenhang mit der Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten gesenkt wurden. Diese Angaben wurden jedoch nicht unabhängig geprüft und basieren ausschließlich auf internen Schätzungen des Unternehmens.

Zukünftige Pläne

Unternehmensvertreter betonen nachdrücklich, dass die Kameras nicht zum Abbau von Arbeitsplätzen vorgesehen sind. Die anfänglichen Bedenken der Beschäftigten wurden nach und nach ausgeräumt, nachdem Sicherheitskomitees einbezogen worden waren und den eigentlichen Zweck der Technologie erklärt hatten.

Derzeit ist das System nur im Werk in Canton im Einsatz, wo die Nissan Altima Limousine und der Frontier Pickup produziert werden. Nach dem vollständigen Abschluss der Prozesse in diesem Werk erwägt das Unternehmen, die Technologie auch im Werk in Smyrna, Tennessee, sowie in anderen Komponentenwerken einzuführen.

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