Bartesian-Cocktailroboter: Für wen ist das 300-Dollar-Gadget eigentlich gedacht

Bartesian-Cocktailroboter: Für wen ist das 300-Dollar-Gadget eigentlich gedacht

Der Markt für Haushaltsgeräte wächst seit Jahren durch zahlreiche automatisierte Geräte, doch einige davon werfen bei Verbrauchern berechtigte Fragen auf. Laut ixbt.com wurde der neue Cocktailroboter Bartesian Duet getestet, der für die Zubereitung alkoholischer Getränke gedacht ist. Obwohl er seine Aufgabe perfekt erfüllt, bringt er Fachleute und Käufer ernsthaft zum Nachdenken. Das 300 Dollar teure Gadget erinnert an eine Kaffeemaschine, weist jedoch einige besondere Eigenheiten auf. Darüber berichtet Techcrunch.com berichtet .

Das Gerät funktioniert nach einem sehr einfachen und komfortablen Prinzip. In das kompakte Gerät mit modernem Design können gleichzeitig mehrere alkoholische Getränke eingefüllt werden. Anschließend wird eine spezielle Kapsel eingesetzt, die konzentrierte Mischungen für beliebte Cocktails wie Espresso Martini, Wassermelonen-Margarita, Mai Tai und Cosmopolitan enthält. Die Maschine liest den Barcode am Gehäuse, erkennt die benötigte alkoholische Basis und bestimmt je nach Wunsch des Nutzers die Wassermenge.

Funktionsweise und Testergebnisse des Gadgets

Im Test zeigte sich, dass das Gerät auf Knopfdruck schnell verschiedene Getränke zubereiten kann. Die fertige Flüssigkeit wird zusammen mit Eis in einen speziellen Shaker gegeben und anschließend in ein Glas gegossen. Obwohl der Autor und seine Freunde die Neuheit der Technologie zunächst genossen, stellte sich bald die entscheidende Frage: Für wen ist dieses Produkt eigentlich gedacht? Eine Kapsel kostet etwa 2,50 Dollar, und der Alkohol muss separat gekauft werden.

Analysen zufolge ist dieser Cocktailroboter für echte Cocktail-Liebhaber nicht wirklich geeignet. Die Kapseln enthalten überhaupt keinen Alkohol, weshalb der Geschmack komplexer Zutaten vom Original abweichen und etwas künstlich wirken kann. Die Testteilnehmer fanden den Lemon Drop am besten, da er nur vom Verbraucher hinzugefügten Wodka enthielt. Der Ersatz einzigartiger Liköre aus den Originalrezepten durch künstlich wirkende Alternativen dürfte echte Feinschmecker kaum zufriedenstellen.

Platzbedarf in der Küche und Preisfragen

Außerdem benötigt das Gerät ausreichend freien Platz in der Küche. Angesichts seiner Größe und der Tatsache, dass es nicht täglich verwendet wird, dürfte es nicht jedem gefallen, es dauerhaft sichtbar stehen zu lassen. Zudem verfügen die meisten Menschen, die sich eine solch teure Technologie leisten können, bereits über eine gut ausgestattete Hausbar und hochwertige Getränke. Wenn der Nutzer zusätzlich Zitronensaft oder Sodawasser hinzufügen muss, um den Geschmack etwas zu verbessern, wird der eigentliche Sinn des automatisierten Vorgangs zunichtegemacht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Geräte wie Bartesian nur schwer ihre Zielgruppe finden. Einige Nutzer, darunter bestimmte Rezensenten, bewerteten die Margarita sehr positiv, doch insgesamt passen der Preis des Produkts und der tatsächliche Bedarf offenbar nicht zusammen. Das Gadget könnte ein interessantes Geschenk oder ein ungewöhnliches Showelement für Partys sein, dürfte im Alltag jedoch kaum den Status eines notwendigen Haushaltsgeräts erreichen.

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