Geister-Hacker: Die größten ungelösten Rätsel der Cybersicherheit

Wenn wir auf die lange Geschichte des Hackings zurückblicken, stoßen wir auf viele Datenlecks, die auch nach Jahren oder Jahrzehnten ungelöst bleiben. Während Cyberkriminelle wie LAPSUS$, die Giganten wie Microsoft und NVIDIA angriffen, oder Mitglieder staatlich unterstützter Hackergruppen aus Russland und China identifiziert und zur Fahndung ausgeschrieben wurden, bleiben einige Gruppen weiterhin rätselhaft. Die Täter, Motive und Antworten hinter den faszinierendsten Fällen der Cybersicherheitsgeschichte fehlen bis heute. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet .
Zu den seltsamsten Episoden dieser mysteriösen Ereignisse gehört die Gruppe Shadow Brokers. Diese rätselhafte Gruppe tauchte plötzlich im Internet auf, veröffentlichte ein Arsenal an Hacking-Tools, von denen angenommen wurde, dass sie der US National Security Agency (NSA) gehörten, und verschwand dann wieder. Im Sommer 2016, auf dem Höhepunkt der Cyberangriffe im Zusammenhang mit den US-Präsidentschaftswahlen, erschien die Gruppe auf Twitter und begann, mehrere Medien in ihren Beiträgen zu markieren.
Das von der Gruppe veröffentlichte Dokument erwähnte eine "Auktion für Cyberwaffen der Equation Group". Zur Information: Die Equation Group ist eine geheime Hackereinheit, von der angenommen wird, dass sie direkt von der NSA geleitet wird. In ihren Beiträgen fragten die Hacker: "Achtung, staatliche Sponsoren der Cyberkriegsführung und deren Profiteure! Wie viel zahlt ihr für die Cyberwaffen eurer Feinde?" und forderten mindestens eine Million Bitcoin.
Als Sicherheitsforscher diese Werkzeuge analysierten, bestätigten sie, dass es sich um unglaublich komplexe Cyberwaffen handelte, die höchstwahrscheinlich von der NSA gestohlen wurden. Die Namen einiger Programme stimmten mit denen in den von Edward Snowden enthüllten Geheimdokumenten überein. Das gebrochene Englisch und der seltsame Kommunikationsstil der Shadow Brokers weckten bei vielen Verdacht – sie taten dies wahrscheinlich absichtlich, um ihre wahre Identität zu verbergen.
Während ihrer Aktivität kontaktierte die Gruppe nur einmal einen Journalisten und gab ein kurzes Interview. Kurz darauf veröffentlichten sie alle gestohlenen Werkzeuge öffentlich. Bis heute bleibt die Frage, wer hinter dieser Gruppe steckt und was ihr Hauptziel war, eines der größten Rätsel für Cybersicherheitsexperten.
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