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Usbekistans Exporte gehen drastisch zurück, Importe steigen deutlich an

Usbekistans Exporte sind drastisch gesunken, während die Importe deutlich gestiegen sind

Nach den Ergebnissen des ersten Quartals dieses Jahres wurden bei den Außenhandelskennzahlen Usbekistans gegensätzliche Trends beobachtet. Während das gesamte Handelsvolumen zwar gestiegen ist, wurde ein deutlicher Rückgang des Exportvolumens verzeichnet.

Dies geht aus einem offiziellen Bericht hervor, der vom Statistikamt der Republik Usbekistan veröffentlicht wurde.

Dem Bericht zufolge erreichte das Außenhandelsvolumen des Landes im Zeitraum Januar bis März 2026 insgesamt 18 Milliarden US-Dollar. Dieser Wert liegt um 471 Millionen US-Dollar bzw.

2,7 Prozent über dem des Vorjahreszeitraums. Trotz des Gesamtwachstums wurde jedoch bei den Exportzahlen ein erheblicher Rückgang festgestellt.

Insbesondere belief sich das Exportvolumen im Berichtszeitraum auf 5 Milliarden 809,2 Millionen US-Dollar, was einem Rückgang von 29,3 Prozent gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Jahres 2025 entspricht. Experten führen dies auf veränderte Nachfrage auf den Auslandsmärkten, die globale Wirtschaftslage sowie den Preisverfall bei einigen wichtigen Exportgütern zurück.

Betrachtet man die Exportgeografie, so führen Russland (18,1 Prozent), China (11 Prozent) und Afghanistan (7,6 Prozent) als wichtigste Handelspartner. Insgesamt unterhält Usbekistan derzeit Handelsbeziehungen zu mehr als 170 Ländern der Welt.

Am gesamten Außenhandelsvolumen haben China (25,6 Prozent), die Russische Föderation (18,2 Prozent), Kasachstan (7,2 Prozent), die Türkei (3,6 Prozent) sowie Afghanistan (2,8 Prozent) die größten Anteile.

Der Anteil der Waren an den Exporten betrug 59,9 Prozent, wobei Industrieprodukte (17,8 Prozent), chemische Erzeugnisse (10,6 Prozent), Lebensmittel und lebende Tiere (9,2 Prozent) sowie verschiedene Fertigwaren (9,2 Prozent) einen bedeutenden Platz einnahmen.

Gleichzeitig ist bemerkenswert, dass der Export von Obst und Gemüse eine positive Dynamik aufwies und um 10 Prozent bzw. 30.900 Tonnen stieg.

Die Importzahlen zeigten hingegen einen drastischen Anstieg. Laut Bericht erreichte das Importvolumen 12 Milliarden 213,8 Millionen US-Dollar, was einem Zuwachs von 30,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Dies deutet auf eine hohe Nachfrage nach ausländischen Produkten auf dem Binnenmarkt des Landes hin.

Bei den Importen stechen China (32,5 Prozent), Russland (18,3 Prozent) und Kasachstan (8,4 Prozent) als Hauptpartner hervor. Auf diese Länder entfallen mehr als 70 Prozent der gesamten Importe.

Experten zufolge könnten der Rückgang des Exportvolumens und der Anstieg der Importe Druck auf die Außenhandelsbilanz ausüben. Daher bleibt die Förderung von Exporten, die Erschließung neuer Märkte und die Unterstützung der lokalen Produktion eine vordringliche Aufgabe für die kommende Zeit.

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