Usbekistan und VAE führen Bewertungssystem für öffentliche Verwaltung ein

In Usbekistan wird ein neues System zur Steigerung der Effizienz staatlicher Stellen eingeführt. Der Präsident hat ein Dekret zur Umsetzung des gemeinsamen Programms „Qualitätsorientierte öffentliche Verwaltung“ mit den Vereinigten Arabischen Emiraten unterzeichnet.
Dieses Programm zielt darauf ab, die Arbeit des öffentlichen Sektors effizienter, transparenter und ergebnisorientierter zu gestalten. Ab 2026 wird die Leistung von Ministerien, Komitees, Agenturen und lokalen Exekutivorganen alle zwei Jahre verpflichtend bewertet.
Im Bewertungsprozess sollen Aspekte wie die Arbeitseffizienz der Behörden, der Grad der Umsetzung von Reformen, die für Bevölkerung und Wirtschaft geschaffenen Erleichterungen sowie die Qualität der Verwaltung berücksichtigt werden. Dadurch werden die tatsächlichen Ergebnisse jeder Organisation deutlicher sichtbar.
Die Agentur für strategische Entwicklung und Reformen sowie die Agentur für Verwaltungseffizienz wurden mit der Umsetzung des Programms beauftragt. Sie werden die Aktivitäten staatlicher Stellen analysieren, Bewertungskriterien entwickeln und auf Basis der Ergebnisse Vorschläge erarbeiten.
Das neue System sieht nicht nur Kontrolle, sondern auch Anreizmechanismen vor. Für Behörden, die effektiv arbeiten, Reformen qualitativ umsetzen und hohe Ergebnisse erzielen, werden spezielle Nominierungen und Auszeichnungen eingeführt.
Diese Initiative soll den Wettbewerb in der öffentlichen Verwaltung stärken, Behörden zu ergebnisorientiertem Arbeiten anregen und bürokratische Prozesse reduzieren. Kurz gesagt: Die Arbeit staatlicher Stellen wird künftig nicht mehr nach bloßen Absichtserklärungen, sondern nach konkreten Ergebnissen bewertet.
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