Fall Jeffrey Epstein: Neue Vorwürfe gegen Trump bekannt gegeben

Das US-Justizministerium hat zuvor als geheim eingestufte FBI-Dokumente zum Fall des Finanzierers und Sexualstraftäters Jeffrey Epstein veröffentlicht. Diese Materialien enthalten schwere Anschuldigungen einer Frau gegen Donald Trump. Darüber berichtet zamon.uz.
Laut der Nachrichtenagentur Reuters enthalten die am 5. März veröffentlichten Dokumente Details zu Befragungen aus dem Jahr 2019. Eine namentlich nicht genannte Frau behauptet, dass Epstein sie in den 1980er Jahren, als sie zwischen 13 und 15 Jahre alt war, Trump vorgestellt habe und dass Trump sie damals zu sexuellen Handlungen habe zwingen wollen. In früheren Ermittlungen hatte die Frau angegeben, nur von Epstein selbst missbraucht worden zu sein.

Das Pressebüro des Weißen Hauses wies diese Anschuldigungen als völlig grundlos und ohne glaubwürdige Beweise zurück. Das Justizministerium warnte zudem, dass die Behauptungen in Teilen der Dokumente zweifelhaft und sensationell sein könnten. Es wird darauf hingewiesen, dass diese Dokumente archiviert wurden, da sie zuvor als redundant eingestuft worden waren.
Die Veröffentlichung dieser Informationen wird derzeit als Ergebnis des Drucks durch den US-Kongress gewertet. Vertreter der Demokratischen Partei werfen der Trump-Administration vor, wichtige Materialien im Zusammenhang mit dem Präsidenten zu verbergen. Jeffrey Epstein wurde 2008 wegen der Anwerbung Minderjähriger angeklagt und starb 2019 im Gefängnis. Seine Komplizin Ghislaine Maxwell verbüßt derzeit eine 20-jährige Haftstrafe.
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