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Russland führt nächtliche verdeckte Angriffe in der Ukraine durch: Die Zahl der Opfer steigt

Russland führt nächtliche verdeckte Angriffe in der Ukraine durch: Die Zahl der Opfer steigt

Foto: Pavlo Pakhomenko / NurPhoto / Getty Images

In der Nacht zum 7. März startete das russische Militär einen großangelegten verdeckten Angriff mit Raketen und Drohnen in der Ukraine. Laut Angaben der ukrainischen Luftstreitkräfte setzte Russland 480 Drohnen, zwei Hyperschallraketen, 13 ballistische Raketen und 14 Marschflugkörper ein. Die Hauptziele der Angriffe waren die Regionen Kiew, Charkiw, Schytomyr, Chmelnyzkyj und Tscherniwzi.

Die ukrainische Luftverteidigung gab an, 453 Drohnen neutralisiert und acht ballistische Raketen sowie elf Marschflugkörper abgeschossen zu haben, um den Angriff abzuwehren. Dennoch trafen einige Raketen ihr Ziel und verursachten schwere Schäden an Zivilisten und Infrastruktur.

Eine Rakete traf ein Wohnhaus in Charkiw

Berichten zufolge traf eine ballistische Rakete ein mehrstöckiges Wohnhaus im Kiewer Stadtteil Charkiw. Durch den Einschlag wurde das Kellergeschoss des Gebäudes zerstört und die oberen Stockwerke des Nachbarhauses beschädigt.

Der Bürgermeister von Charkiw, Igor Terechow, gab zunächst acht Opfer an. Im Zuge der Such- und Rettungsmaßnahmen wurden jedoch die Leichen von vier weiteren Personen gefunden, sodass die Zahl der Toten auf elf stieg. Laut Terechow gehören zu den Opfern ein Grundschullehrer des Lyzeums Nr. 6 und sein Sohn sowie ein Achtklässler des Lyzeums Nr. 16 und seine Mutter.

Die Wärmeversorgung in Kiew wurde unterbrochen

Auch Kiew wurde bei dem nächtlichen Angriff getroffen. Laut dem Bürgermeister der Hauptstadt, Vitali Klitschko, sind in den Bezirken Petschersk, Dniprovsk, Holosijiwskyj und Solomenskyj 1.905 Häuser aufgrund von Schäden an der kritischen Infrastruktur ohne Heizung. Einschließlich der Häuser, in denen die Wärmeversorgung noch nicht wiederhergestellt ist, sind insgesamt 2.700 Häuser in Kiew weiterhin ohne Heizung.

Selenskyj kritisiert Angriffe auf Energieversorgung

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass russische Angriffe in der Nacht die Energieinfrastruktur der Regionen Kiew, Chmelnyzkyj und Tscherniwzi getroffen hätten. Auch in den Regionen Dnipropetrowsk, Saporischschja, Winnyzja, Odessa, Poltawa, Sumy und Tscherkassy wurden Schäden festgestellt.

Selenskyj betonte, dass solche Angriffe „eine Antwort unserer Partner erfordern“ und dass die Unterstützung so lange fortgesetzt werden dürfe, wie Russlands Versuche, Wohnraum und kritische Infrastruktur zu zerstören, andauern.

Kurz gesagt, die Angriffe in der Nacht zum 7. März haben die Zivilbevölkerung und die städtische Infrastruktur in der Ukraine erneut schwer getroffen. Am schmerzlichsten sind die zerstörten und eisigen Häuser, die Todesopfer und die Unterbrechung des normalen Alltags. Such- und Rettungsmaßnahmen, Wiederaufbauarbeiten und Sicherheitsvorkehrungen werden nun voraussichtlich weiter intensiviert.

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