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Krieg im Nahen Osten lässt Öl- und Gaspreise stark ansteigen

Krieg im Nahen Osten lässt Öl- und Gaspreise stark ansteigen

Die militärischen Aktionen der USA und Israels gegen den Iran sowie die als Reaktion darauf erfolgte Schließung der Straße von Hormus durch Teheran haben eine schwere Krise in der Weltwirtschaft ausgelöst. Die Blockade dieses wichtigen Korridors, durch den etwa 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung fließen, hat zu einem sprunghaften Anstieg der Energiepreise geführt. Insbesondere nachdem das Unternehmen QatarEnergy die Produktion von Flüssigerdgas eingestellt hatte, stieg der Gaspreis um das 1,5-fache, und in Europa überstieg der Preis für tausend Kubikmeter Gas zum ersten Mal seit drei Jahren die Marke von 800 Dollar.

Diese Situation hat die Volkswirtschaften von Ländern, die von Energieimporten abhängig sind, wie Italien, Belgien, China, Indien und Südkorea, schwer getroffen. Auch an den Finanzmärkten herrscht Panik: Der südkoreanische Aktienmarkt ist um 20 Prozent eingebrochen, und die indische Landeswährung hat gegenüber dem Dollar an Wert verloren. Auch der S&P 500 Index verzeichnete in der vergangenen Woche einen Rückgang von 2 Prozent.

Auch der Logistiksektor befindet sich in einer schwierigen Lage. Fluggesellschaften sind gezwungen, den Luftraum über dem Iran und Russland zu umfliegen, was die Flugrouten verlängert und die Kosten in die Höhe treibt. Brian Burke, ein Vertreter von SEKO Logistics, betonte, dass Flugzeuge nun gezwungen seien, über Turkmenistan zu fliegen. Darüber hinaus ist der Preis für Flugbenzin um 72 Prozent gestiegen und hat das Rekordniveau von 2022 erreicht. Experten befürchten, dass sich bei anhaltenden geopolitischen Spannungen die Unterbrechungen der globalen Lieferketten weiter verschärfen und die Inflationsrate steigen wird.

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