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Drei weitere Personen im Iran wegen Spionage hingerichtet

Drei weitere Personen im Iran wegen Spionage hingerichtet

Am heutigen 2. Mai wurden in der nordwestiranischen Provinz West-Aserbaidschan die wegen Spionage für den israelischen Geheimdienst Mossad verurteilten Yoqub Karimpur und Nosir Bekarzoda hingerichtet.

Zudem wurde das Todesurteil gegen eine weitere Person vollstreckt, die beschuldigt wurde, in der Nähe der Atomanlage Natans in der Provinz Isfahan Geheimdienstinformationen gesammelt zu haben. Dies teilte der Oberste Gerichtshof des Iran mit.

Laut der Erklärung des Obersten Gerichtshofs wurde das ursprüngliche Urteil gegen die Verurteilten bestätigt und nach Abschluss der rechtlichen Verfahren vollstreckt. Die Hinrichtung erfolgte am heutigen Morgen des 2.

Mai durch Erhängen.

Den Gerichtsakten zufolge standen Karimpur und Bekarzoda im Juli 2025 während der zwölftägigen Aggression der USA und Israels gegen den Iran in aktivem Kontakt mit einem Mossad-Offizier. Im Austausch für Kryptowährungen sollen sie geheime Informationen über sensible Standorte im Iran sowie über bestimmte Personen übermittelt haben.

„Sie erhielten von dem Mossad-Offizier eine fundierte Ausbildung im Bau von Bomben, stellten diese eigenhändig her und ließen sie an den festgelegten Orten explodieren. Darüber hinaus sandten die Verurteilten ihren Auftraggebern Bilder und Videos der Anschlagsorte.

Die Videoaufnahmen wurden anschließend regelmäßig auf dem von Israel finanzierten Nachrichtensender ‚Iran International‘ ausgestrahlt, um die politische Lage im Iran als instabil darzustellen“, heißt es in der offiziellen Erklärung des Obersten Gerichtshofs des Iran.

Darüber hinaus soll Karimpur kriminelle Gruppen damit beauftragt haben, gegen Bezahlung Sabotageakte wie das Anzünden von Geldautomaten in den Städten Karaj und Maschhad zu verüben.

Zudem stellten die iranischen Sicherheitskräfte fest, dass die Spione dem israelischen Geheimdienst Standorte und Fotos der Urananreicherungsanlage in Natans sowie wichtiger Komplexe im Zentrum Teherans übermittelt hatten. Auch Informationen über bestimmte Regierungsbehörden, religiöse Gelehrte und lokale Amtsträger seien weitergegeben worden.

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