109 Menschen sterben an einem Tag durch extreme Hitze in Paris

Die abnormale Hitze in der französischen Hauptstadt Paris führt zu schwerwiegenden Folgen. Innerhalb eines Tages wurden 109 Todesfälle in der Stadt verzeichnet. Dies berichtete "Franceinfo" unter Berufung auf Daten des Rettungsdienstes.
Berichten zufolge stieg die Lufttemperatur in der Hauptstadt am Freitag, den 26. Juni, auf fast 39 Grad. In diesen 24 Stunden wurden vom Rettungsdienst offiziell 109 Todesfälle registriert. Es wird darauf hingewiesen, dass in Paris zu dieser Jahreszeit durchschnittlich sieben Menschen pro Tag sterben, was zeigt, dass der aktuelle Wert um ein Vielfaches höher ist als üblich.
Experten präzisierten, dass diese Statistik nur Todesfälle umfasst, die von Rettungsdienstmitarbeitern in Wohnungen und an öffentlichen Orten festgestellt wurden. In Krankenhäusern eingetretene Todesfälle wurden nicht in diesen Bericht einbezogen. Daher ist es nicht auszuschließen, dass die Gesamtzahl der Opfer noch höher liegt.
Es wurde vermerkt, dass im gleichen Zeitraum fast 3.400 Notrufe beim Rettungsdienst eingingen, was auf einen steilen Anstieg der Zahl der Personen hindeutet, deren Gesundheitszustand sich aufgrund der Hitze verschlechtert hat.
Zudem erklärte Fabien Yuge, Direktor des Bestattungsbüros „Family Obsèques“, in einem Interview mit Journalisten, dass die Leichenhallen in Paris aufgrund der steigenden Zahl der Hitzetoten fast überfüllt seien.
Experten rufen die Bevölkerung dazu auf, während der heißesten Tageszeiten nach Möglichkeit nicht ins Freie zu gehen, mehr Wasser zu trinken und besonders auf ältere Menschen sowie Personen mit chronischen Erkrankungen zu achten.

















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