Fast 400 Drohnenangriffe: Sankt Petersburg erneut ins Visier genommen

In der Nacht vom 3. auf den 4. Juli führte die Ukraine einen groß angelegten Drohnenangriff auf russische Gebiete und die annektierte Krim durch. Berichten zufolge wurden während des Angriffs fast 400 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, wobei einer der Hauptschläge Sankt Petersburg und die Leningrader Region traf.
Laut dem Gouverneur der Leningrader Region, Alexander Drozdenko, wurden 67 Drohnen, die sich im Luftraum der Region bewegten, von Luftverteidigungskräften abgeschossen. Er gab keine detaillierten Informationen über die Folgen des Angriffs, deutete jedoch an, dass vorübergehende Störungen beim mobilen Internetdienst aus Sicherheitsgründen auftreten könnten, und rief die Bevölkerung auf, sich bei Nichtnotwendigkeit nicht ins Freie zu begeben.
Gleichzeitig kursieren in sozialen Netzwerken Videos, die Explosionen in der Nähe einer der größten Ölinfrastrukturanlagen Sankt Petersburgs — des Petersburger Ölterminals — und Brände in Treibstofflagern zeigen. Bislang gibt es zu diesen Aufnahmen keine offizielle Stellungnahme.
Dieser Ölterminal befindet sich in der Nähe des Hafens von Sankt Petersburg und ist eines der wichtigsten Logistikzentren für den Transport von Öl und Erdölprodukten per Schiene, Pipeline und Seeweg.
Es sei daran erinnert, dass dieses Objekt bereits zuvor angegriffen worden war. Insbesondere am 3. Juni, dem Eröffnungstag des Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums, brach auf dem Terminalgelände ein Großbrand aus. Der erneute Angriff hat daher die Diskussionen über die Sicherheit der wichtigen russischen Energieinfrastruktur wieder auf die Tagesordnung gesetzt.

















Kommentare 0
…