Kernenergielösung für KI: Ampera präsentiert 3D-gedruckten Reaktor

Die rasante Entwicklung von AI-Technologien führt zu einem sprunghaften Anstieg des globalen Energieverbrauchs. Um dieses Problem zu lösen, hat das Startup Ampera seine revolutionäre Entwicklung vorgestellt. Das Unternehmen präsentierte das erste vollmaßstäbliche Kernreaktormodul im Containerformat, das mithilfe von 3D-Drucktechnologie hergestellt wurde. Dieses Gerät soll AI-Rechenzentren (Data Center) künftig mit kontinuierlicher und umweltfreundlicher Energie versorgen. Dies berichtet Ixbt.com Nachrichten berichtet.
Dieser von Ampera entwickelte Reaktor basiert auf einer subkritischen Festkörperarchitektur. Laut ixbt.com liegt die Besonderheit des Projekts darin, dass anstelle von herkömmlichem Uran Thorium-Brennstoff verwendet wird. Im Gegensatz zu Uran ist Thorium nicht selbstspaltend und benötigt eine externe Neutronenquelle, um eine Kettenreaktion zu starten. Dies hebt die nukleare Sicherheit auf eine neue Stufe und reduziert das Risiko unkontrollierbarer Reaktionen auf nahezu Null.
Harmonie aus Sicherheit und Kompaktheit
Der subkritische Modus des Reaktors bedeutet, dass das System ohne externe Stimulation nicht weiterarbeiten kann. Das heißt, im Notfall stoppt die Kernreaktion bei einem Ausfall der externen Stromversorgung automatisch. Darüber hinaus erhöht das Fehlen beweglicher Teile in der aktiven Zone des Geräts dessen Zuverlässigkeit und vereinfacht die Wartung während des langfristigen autonomen Betriebs.Die Ingenieure von Ampera betonen, dass die Reaktormodule für die Serienfertigung unter Fabrikbedingungen konzipiert sind. Sie können in Standard-Frachtcontainern an jeden beliebigen Ort transportiert werden. Dieser Ansatz bietet eine beispiellose Flexibilität bei der Planung von Energiesystemen. Bei Bedarf können mehrere Module kombiniert werden, um die Leistung zu steigern, oder sie können in hybride Energiekomplexe integriert werden.
Zukunftsaussichten und Leistungskennzahlen
Nach Berechnungen des Unternehmens kann ein voll konfiguriertes Gerät etwa 30 MW Leistung erzeugen. Dabei wird ein geschlossener Kreislauf auf Basis von überkritischem Kohlendioxid (sCO2 Brayton cycle) verwendet. Eine solche Leistung kann nicht nur große AI-Server, sondern auch folgende Bereiche versorgen:- Verteidigungs- und Rüstungsanlagen;
- Große Industrieunternehmen;
- Seetransport und Schiffbau;
- Autonome Siedlungen in entlegenen Gebieten.
Für Länder wie Usbekistan, die sich in einer schnellen Industrialisierung befinden und zur digitalen Wirtschaft übergehen, könnten solche kompakten und sicheren Energiequellen in Zukunft von strategischer Bedeutung sein. Es ist natürlich, dass solche innovativen Lösungen, die die Belastung der traditionellen Netze für den stabilen Betrieb von Datenverarbeitungszentren verringern, großes Interesse wecken.

















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