Trump droht mit der Zerstörung iranischer Kraftwerke und Brücken

Die militärische Konfrontation zwischen den USA und dem Iran hat eine neue, äußerst gefährliche Stufe erreicht. US-Präsident Donald Trump drohte damit, lebenswichtige zivile Infrastrukturen des Iran bereits in der nächsten Woche anzugreifen, sollte Teheran nicht umgehend an den Verhandlungstisch zurückkehren.
Diese Erklärung erfolgte vor dem Hintergrund eines intensiven Schlagabtauschs zwischen den beiden Ländern, der nun bereits den vierten Tag andauert. Zamin.uz liefert die neuesten und besorgniserregendsten Details zur Lage.
„Die nächste Woche wird sehr schlimm für sie“
Donald Trump Fox News des Fernsehsenders Special Report with Bret Baier gab in einem Interview eine sehr ernste Warnung an Teheran ab. Der US-Präsident teilte mit, dass eine letzte Forderung für eine Einigung an die iranische Seite übermittelt worden sei.
„Die nächste Woche wird wirklich sehr schlimm für sie. Wir werden alle ihre Kraftwerke ausschalten. Wenn sie sich nicht an den Verhandlungstisch setzen und eine Einigung erzielen, werden wir alle ihre Brücken zerstören. Ich werde die Energieanlagen für den Schluss aufheben, aber am Ende werden wir auch diese angreifen“, sagte Donald Trump.
Diese Aussage des US-Präsidenten stößt jedoch in der internationalen Gemeinschaft auf Besorgnis. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte Volker Türk erinnerte daran, dass vorsätzliche Angriffe auf lebenswichtige Einrichtungen für die Zivilbevölkerung gemäß der Genfer Konvention von 1949 als Kriegsverbrechen gelten.
Vier Tage andauernder blutiger Schlagabtausch
Die Situation hat bereits den Charakter eines ernsthaften militärischen Konflikts angenommen. Beide Seiten greifen strategische Punkte des jeweils anderen an:
US-Angriffe: Das US-Zentralkommando (CENTCOM) griff Dutzende iranische Ziele in der Nähe der Straße von Hormus an. Infolgedessen kamen auf einem iranischen Militärstützpunkt in Bampur mindestens 7 Militärangehörige ums Leben. Auch Bandar Abbas, die Insel Qeschm, Bandar Chomeini und der Standort des einzigen zivilen iranischen Kernkraftwerks, Hafen von Buschehr gerieten unter Beschuss.
Irans Antwort: Die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) feuerte Vergeltungsraketen auf US-Militärstützpunkte in Jordanien, Kuwait und Bahrain ab. Insbesondere wurde die Fünfte US-Flotte in Bahrain beschossen.
Die lokale Bevölkerung und ausländische Arbeiter in der Region sind gezwungen, unter ständigem Fliegeralarm zu leben und sind zutiefst besorgt über die Ungewissheit der Zukunft.
Krieg auf See: Angriffe auf Schiffe und Blockade
Die militärischen Aktionen haben der Handelsschifffahrt durch die Straße von Hormus einen schweren Schlag versetzt. Der Iran räumte ein, Raketen auf Tanker abgefeuert zu haben, die ihre Navigationssysteme abgeschaltet und Regeln verletzt hatten.
Verluste auf See in den letzten Tagen:
7 Handelsschiffe: Nach US-Angaben hat der Iran sie angegriffen, wobei Dutzende Seeleute getötet und verwundet wurden.
2 Tanker aus den VAE: Ein indischer Seemann kam durch den Einschlag iranischer Marschflugkörper ums Leben.
GFS Galaxy (zyprisches Frachtschiff): Bei Rettungseinsätzen konnten 23 Personen gerettet werden, ein Seemann kam ums Leben.
Norwegischer Tanker und kuwaitisches Kriegsschiff: Durch Explosionen unbekannter Geräte und Raketenangriffe beschädigt.
Trumps Blockadeplan und steigende Ölpreise
Wirtschaftlich wollte Trump zunächst einen Zoll von 20 Prozent auf alle Frachten erheben, die durch die Straße von Hormus fahren. Doch nach zahlreichen Appellen der Staats- und Regierungschefs der Golfstaaten ließ er von dieser Idee ab und beschloss, große Investitionsabkommen mit ihnen zu schließen.
Die USA kündigten jedoch eine strikte Marineblockade gegen den Iran an. Dieses Verbot trat in der Nacht zum 15. Juli um 01:00 Uhr Taschkenter Zeit in Kraft.
Die iranische Seite antwortete darauf: „Wenn die USA glauben, sie könnten uns durch eine wirtschaftliche Belagerung zu Verhandlungen zwingen, irren sie sich gewaltig“, erklärten sie.
Derzeit ist der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus auf den niedrigsten Stand der letzten zwei Monate gefallen, was einen starken Anstieg der Brent-Ölpreise auf dem Weltmarkt verursacht hat. Die internationale Gemeinschaft beobachtet mit Sorge, ob sich die Lage zu einem großflächigen Krieg ausweitet.


















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