Unerwartetes Ende: Trump zahlt nach dreijährigem Streit 5 Millionen Dollar an Schriftstellerin

Drei Jahre nachdem er von einem Gericht für haftbar befunden wurde, hat US-Präsident Donald Trump endlich die über 5 Millionen Dollar an die Schriftstellerin und Journalistin E. Jean Carroll im Fall wegen sexuellen Missbrauchs und Verleumdung gezahlt.
Zamin.uz präsentiert die neuesten Details dieses aufsehenerregenden Prozesses basierend auf internationalen Medienberichten.
Wie wurde das Geld überwiesen?
Laut Reuters genehmigte ein Bezirksrichter trotz heftiger Einwände und Proteste des ehemaligen Präsidenten die Überweisung der Gelder von einem gerichtlich überwachten Treuhandkonto. Danach ging die hohe Summe auf dem Konto der Anwaltskanzlei des Opfers ein.
Zur Erinnerung: Im Jahr 2023 befand eine Jury, dass nicht vollständig bewiesen sei, dass Donald Trump Carroll 1996 im Kaufhaus Bergdorf Goodman in Manhattan vergewaltigt habe. Das Gericht sah Trump jedoch wegen sexuellen Missbrauchs und Verleumdung als haftbar an und verurteilte ihn zur Zahlung von 5 Millionen Dollar Schadensersatz.
Klagen und finanzielle Verluste gegen Trump
Dieser 5-Millionen-Dollar-Fall ist nicht der einzige Sieg von E. Jean Carroll über Trump. Die Schriftstellerin war später auch in weiteren Zivilklagen gegen den ehemaligen Präsidenten erfolgreich.
Prozesse und Klagen | Finanzielles Ergebnis (Betrag) |
Fall wegen sexuellen Missbrauchs und Verleumdung (2023) | Über 5 Millionen Dollar (bezahlt) |
Sieg in weiteren Zivilklagen | 88,3 Millionen Dollar |
Reaktionen der Parteien: „Lügen“ und „Wohltätigkeitsplan“
Donald Trump hat diese Anschuldigungen von Anfang an vehement bestritten. Er bezeichnete Carrolls Aussagen als völlig falsch und betonte, sie nie getroffen zu haben.
Trump glaubt, die Schriftstellerin habe die Geschichte erfunden, um den Verkauf ihres neuen Buches anzukurbeln und öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen. Er verspottete den Fall zudem als „Waffeneinsatz und Rechtskrieg“ seiner politischen Gegner.
E. Jean Carroll erklärte ihrerseits, dass sie die erhaltenen Gelder zunächst auf ihr Rentenkonto einzahlen werde. Sie deutete zudem an, dass sie einen Teil des Geldes in Zukunft für wohltätige Zwecke spenden könnte.


















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