Russland privatisiert Roshen-Fabrik in Lipezk

Die russische Regierung hat beschlossen, die Süßwarenfabrik Lipezk des Roshen-Konzerns, der vom ehemaligen ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko gegründet wurde, zu privatisieren. Die Vermögenswerte des Unternehmens wurden nach einem Gerichtsverfahren in russisches Staatseigentum überführt.
Das Ministerkabinett hat 99,9 % der Anteile an der Fabrik und dem dazugehörigen Unternehmen in den Privatisierungsplan für 2026–2028 aufgenommen. Der Wert des künftigen Geschäfts und potenzielle Käufer wurden noch nicht bekannt gegeben.
Vermögenswerte nach Gerichtsbeschluss an den Staat übergegangen
Den vorliegenden Informationen zufolge wurde im Februar 2024 auf Initiative der russischen Generalstaatsanwaltschaft ein Gerichtsverfahren eingeleitet.
Infolgedessen wurden die Aktien und Anteile der Roshen-Strukturen in Lipezk in das Eigentum der Russischen Föderation überführt. Später gab Dmitri Aristow, Direktor des Föderalen Gerichtsvollzieherdienstes, bekannt, dass die Fabrikanteile offiziell auf den Staat übertragen wurden.
99,9 % der Anteile in den Plan aufgenommen
Das russische Ministerkabinett hat folgende Vermögenswerte in den Privatisierungsplan aufgenommen:
Süßwarenfabrik Lipezk;
Roshen GmbH;
99,9 % der Anteile an diesen Strukturen.
Die Privatisierung ist für den Zeitraum 2026–2028 geplant. Detaillierte Informationen zum Verkaufsdatum, zum Startpreis oder zum Ablauf des Verfahrens wurden jedoch nicht mitgeteilt.
Fabrik stellte 2017 die Produktion ein
Roshen ist einer der weltweit größten Süßwarenhersteller.
Im Jahr 2017 kündigte das Unternehmen die Schließung der Fabrik in Lipezk unter Berufung auf politische und wirtschaftliche Gründe an. Seitdem wurde die Produktion im Werk eingestellt.
Damals schätzte der Konzern seine verbleibenden Vermögenswerte in Russland auf etwa 200 Millionen Dollar.
Wichtige Informationen | Indikator |
|---|---|
Jahr der Fabrikschließung | 2017 |
Jahr der Überführung der Vermögenswerte an den Staat | 2024 |
Zu privatisierender Anteil | 99,9 % |
Zeitraum des Plans | 2026–2028 |
Frühere Bewertung der Vermögenswerte | Etwa 200 Millionen Dollar |
Wie sieht die Zukunft des Unternehmens aus?
Da die Fabrik schon lange keine Waren mehr produziert, ist derzeit unklar, ob ein neuer Investor das Unternehmen wieder in Betrieb nehmen oder die Vermögenswerte anderweitig nutzen wird.
Ebenso wurden die Höhe der Einnahmen aus der Privatisierung und die beteiligten Unternehmen nicht bekannt gegeben.
Petro Poroschenko wurde vom russischen Rosfinmonitoring auf die Liste der Personen gesetzt, die mit extremistischen Aktivitäten oder Terrorismus in Verbindung stehen. Dies ist eine rechtliche Einstufung durch russische Behörden.
Glauben Sie, dass die seit vielen Jahren stillgelegte Fabrik in Lipezk unter einem neuen Investor wieder den Betrieb aufnehmen wird? Hinterlassen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren.


















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